Totschlag mit Samuraischwert: Geständnis angekündigt

Totschlag mit Samuraischwert: Geständnis angekündigt

  • Vorwurf: Totschlag mit Samuraischwert
  • Teilgeständnis angekündigt
  • Angeklagter zum Tatzeitpunkt betrunken

Vor sieben Monaten, am Karsamstag, wurde in Hückelhoven ein Mann mit einem Samuraischwert getötet. Am Dienstag (19.11.2019) hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Dem 47-jährigen Angeklagten wird vor dem Landgericht Mönchengladbach Totschlag vorgeworfen. Er hat ein Teilgeständnis angekündigt.

Angeklagter soll zur Tatzeit betrunken gewesen sein

Am ersten Prozesstag hat der Anwalt des Angeklagten angekündigt, dass sein Mandant am nächsten Prozesstag ein Teilgeständnis ablegen werde. Der 47-Jährige werde zugeben auf sein Opfer mit dem Samuraischwert eingeschlagen zu haben.

Angeklagter will Angriff mit Samuraischwert gestehen

00:29 Min. Verfügbar bis 19.11.2020 Von Martin Höke

An den genauen Tathergang will er sich jedoch weiter nicht erinnern. Er war zur Tatzeit schwer betrunken und gilt als vermindert schuldfähig. Tatzeugen gibt es nicht.

Angeklagter alarmierte selber die Polizei

Fest steht bislang nur, dass das 38-jährige Opfer am Karsamstag 2019 nach einem Trinkgelage mit 37 Schwerthieben getötet wurde. Die beiden Männer hätten sich flüchtig aus einem Schachtclub gekannt.

Bei einem Trinkgelage sei ein Streit eskaliert. Der Angeklagte hatte damals selber die Polizei alarmiert. Als die eintraf, hatte er das Samuraischwert noch in der Hand.

Stand: 19.11.2019, 15:13