Urteile im Aachener "Loverboy-Prozess"

Außenansicht des Justizzentrums in Aachen - der "Loverboy"-Prozess findet hier statt

Urteile im Aachener "Loverboy-Prozess"

  • Haftstrafe wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution
  • Hauptangeklagter ließ junge Frauen für sich anschaffen
  • Mitangeklagter erhält Bewährungsstrafe

Vor dem Landgericht in Aachen sind am Dienstag (09.10.2018) die Urteile im sogenannten "Loverboy-Prozess" gesprochen worden. Der Hauptangeklagte muss für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution.

Er hatte mehrere Frauen für sich in Bordellen und Sex-Clubs anschaffen lassen und von ihren Verdiensten gelebt. Einige der Frauen handelten nach Überzeugung des Gerichts so, wie sie handelten, weil sie in den 28-Jährigen verliebt waren.

Ein mitangeklagter Freund des Mannes erhielt eine Bewährungsstrafe.

Stand: 09.10.2018, 17:30