Verwaltungsgericht Aachen: Hundebesitzer zieht Klage zurück

Eine Betonwand mit der Aufschrift ,,Justizzentrum Aachen"

Verwaltungsgericht Aachen: Hundebesitzer zieht Klage zurück

Aachen - Vor dem Verwaltungsgericht hat heute ein Hundebesitzer seine Klage gegen die Gemeinde Dahlem zurückgezogen. Die hatte ihm im vergangenen Jahr seinen Australian Shepherd nach mehreren Beißattacken weggenommen.

Außerdem entschied das Verwaltungsgericht Aachen am Freitag (23.10.2020), dass der gehbehinderte Rentner keine größeren Hunde mehr halten darf. Sein Australian Shepherd ist derzeit im Tierheim und gilt weiterhin als unberechenbar.

Hundebesitzer ignorierte Auflagen der Gemeinde

Das erste Mal hatte der Australian Shepherd einen Nachbarn gebissen. Daraufhin verfügte die Gemeinde Dahlem, dass der Hund nur noch mit Leine und Maulkorb nach draußen darf. Auch sollte das Tier zur Hundeschule. Das alles soll sein Besitzer ignoriert haben.

Hund biss Ehepaar in Beine

Im Sommer 2019 biss sein Hund dann einem Ehepaar in die Beine. Die Frau musste für Tage ins Krankenhaus, der Hund kam ins Tierheim. Für die Gemeinde ist sein Besitzer wegen einer Gehbehinderung generell nicht in der Lage, einen größeren Hund zu führen und hatte ihm die Haltung solcher Hunde verboten.

Stand: 23.10.2020, 12:29