Raubmord an Rentner in Krefeld: Teilgeständnis

Prozess um Raubmord von Nachbar in Krefeld

Raubmord an Rentner in Krefeld: Teilgeständnis

  • Teilgeständnis vom mutmaßlichen Täter
  • 69-Jähriger im März getötet
  • Nachbar wollte ihm nur einen "Denkzettel" verpassen

Vor dem Krefelder Landgericht hat der angeklagte Nachbar am Freitag (09.09.2019) ein Teilgeständnis abgelegt. Er soll im März 2019 seinen gehbehinderten Nachbarn getötet und Geld gestohlen haben.

Angeklagter wollte nur "Denkzettel verpassen"

Der angeklagte 60-Jährige bestätigte seine bisherigen Aussagen: Er habe bei dem Nachbarn nur geklopft, um zu klären, dass er den 69-jährigen Rentner nie bestohlen habe. Im folgenden Streit habe er dann ein herumliegendes Messer genommen und auf das Opfer eingestochen. Allerdings habe er dem Nachbarn nur einen "Denkzettel verpassen" und ihn nicht töten wollen.

Die Staatsanwälting geht von einem geplanten Raubmord aus. Nach der Tat fehlte eine Geldbörse mit 600 Euro. Das Opfer wurde erst zwei Tage nach der Tat von Nachbarn in seiner Wohnung entdeckt.

Ein Urteil soll Ende September gefällt werden.

Stand: 06.09.2019, 10:59