Mutter des toten Babys Leo beteuert Unschuld

Bild des Landgerichtes Düsseldorf von außen

Mutter des toten Babys Leo beteuert Unschuld

  • Nach Säuglingstod: Erneut Prozess gegen Mutter
  • Früheres Urteil gegen 29-Jährige wurde aufgehoben
  • Neuverhandlung nun in Düsseldorf

Fast fünf Jahre nach dem Tod des 19 Tage alten Säuglings Leo in Mönchengladbach steht die Mutter des Jungen seit Donnerstag (13.06.2019) erneut vor dem Landgericht, dieses Mal in Düsseldorf.

Der Bundesgerichtshof hatte ein früheres in Mönchengladbach verhängtes Urteil aufgehoben und die Neuverhandlung angeordnet.

Leos Mutter beteuert ihre Unschuld

Am ersten von insgesamt fünf Verhandlungstagen beteuerte die Angeklagte erneut ihre Unschuld. Über ihren Anwalt erklärte die 29-Jährige, sie habe in der Oktobernacht 2015 nicht mitbekommen, dass ihr Mann nebenan das Kind erst stundenlang quälte und dann tötete.

Die Frau muss sich erneut wegen Beihilfe zur Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Die Bundesrichter haben zwei bisherige Verurteilungen aufgehoben. Mit einem Urteil wird Ende Juli gerechnet.

Lebenslange Haft für den Vater rechtskräftig

Der Vater wurde bereits und auch rechtskräftig wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Stand: 13.06.2019, 16:12

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