Rhein-Erft: Neue Proteste gegen Starkstromleitung

Arbeiter arbeiten an einer hohen Stromleitung

Rhein-Erft: Neue Proteste gegen Starkstromleitung

Von Heinz Horst

Bürger aus Pulheim und Hürth protestieren am Mittwoch gegen die geplante Stromleitung Ultranet vor der Bundesnetzagentur in Bonn. Die Behörde ist für die Leitungen zuständig.

Auch zahlreiche andere Bürgerinitiativen nehmen an den Protesten teil. Die Bundesnetzagentur ist die federführende Behörde für die geplanten Leitungen, die Hochspannungsstrom transportieren können. Die Bürgerinitiativen aus Hürth und Pulheim sind unzufrieden, weil die Bundenetzagentur Verbesserungsvorschläge wie einen größeren Abstand ignoriere.

Verhärtete Fronten

Karte der Ultranet-Hochspannungsleitung

Die geplanten Leitungen führen über 340 Kilometer von NRW nach Süddeutschland und teils unmittelbar an ihren Häusern und Wohnungen vorbei. Die gesundheitlichen Folgen dieser Wechsel- und Gleichstromleitung seien überhaupt noch nicht geklärt, so die Sorge der Anwohner.

Ein Sprecher der Bundesnetzagentur sagt dazu, eine Leitung, die bestehende Grenzwerte nicht einhalte, werde sie nicht genehmigen. 2024 soll die Ultranet-Leitung fertig sein.

Stand: 21.10.2020, 09:33