Polizei setzt Demonstranten am Tagebau Garzweiler fest

Polizisten vor protestierenden Umweltaktivisten

Polizei setzt Demonstranten am Tagebau Garzweiler fest

  • Initiativen protestieren am Tagebau Garzweiler
  • Polizei setzt Demonstranten fest
  • Aktivisten sollen RWE-Gelände betreten haben

Rund 50 Kohlegegner haben am Samstag (25.07.2020) am Braunkohletagebau Garzweiler gegen einen weiteren Kohleabbau protestiert. Nach Angaben der Polizei Aachen betraten sie am Morgen RWE-Gelände. An der Grenze zum Gefahrenbereich seien sie von Polizisten gestoppt und festgehalten worden.

Zu der Aktion aufgerufen hatte die Organisation "Ende Gelände". Die Aktion steht im Zusammenhang mit Protesten gegen den Abriss der der Landstraße 277 im Erkelenzer Stadtteil Keyenberg im Kreis Heinsberg. Nach früheren RWE-Angaben arbeitet sich der Tagebau nach Westen vor und erreicht in wenigen Wochen die betroffene Straße. Die Abrissarbeiten sollen demnach bis September dauern.

Die Landstraße wird von Kohlegegnern in den von Umsiedlung betroffenen Dörfern als eine Art Grenze verstanden, die die Braunkohlebagger nicht überschreiten sollen. Hinter der Straße liegen die Dörfer, die für die Braunkohle abgebaggert werden sollen.

Stand: 25.07.2020, 13:24