Prinzenproklamation wegen Corona als Film statt Galaabend

Jungfrau Gerdemie, Prinz Sven I. und Bauer Gereon (v.l.) vor der Kulisse des Kölner Doms.

Prinzenproklamation wegen Corona als Film statt Galaabend

Das Kölner Dreigestirn wird trotz der Corona-Pandemie am 8. Januar proklamiert. Das hat das Festkomitee Kölner Karneval am Freitag mitgeteilt.

Allerdings wird die Proklamation diesmal nicht, wie sonst, mit vielen Gästen im Gürzenich stattfinden.

Die Proklamation mit Übergabe der Insignien von Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird stattdessen im kleinen Kreis vorgenommen.

Film zeigt Dreigestirn auf einer Reise durch Köln

Um die Karnevalsfans dennoch nicht ganz im Regen stehen zu lassen, hat das Festkomitee eine Art "Roadmovie" gedreht – die "PriPro op Jöck“.

Der Film zeigt das designierte Kölner Dreigestirn 2021 – Prinz Sven I. (Sven Oleff), Bauer Gereon (Gereon Glasemacher) und Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) – auf einer Reise quer durch Köln.

Als prominente Gäste werden in dem Film unter anderem Brings, Guido Cantz, Martin Schopps und Wilfried Schmickler zu sehen sein.

Roadmovie über Kölner Dreigestirn wird im WDR zu sehen sein

„Gesundheitsprävention steht an oberster Stelle“, begründet Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn die Absage der klassischen Proklamation.

„Doch wir spüren, dass viele Menschen den Karneval als ein kleines Stück Normalität vermissen – und zwar nicht die große Party, sondern die kleinen Momente für die kölsche Seele“, sagt Kuckelkorn weiter. Daher habe man sich entschieden, das Roadmovie zu drehen.

Bilder der Proklamation und eine filmische Reise des zukünftigen Dreigestirns durch Köln zeigt der WDR in der Lokalzeit und am 17. Januar in Spielfilmlänge.

Stand: 18.12.2020, 17:05