Private Mini-Kirmes in Wipperfürth

Private Mini-Kirmes in Wipperfürth

Karussellfahren und Kirmes-Flair ohne Schlangestehen: Ein Schausteller aus Wipperfürth möchte beides auch während der Corona-Krise möglich machen. Er eröffnete eine private Mini-Kirmes.

Das ist der Mann mit der Mini-Kirmes-Idee: Patric Bauer, Schausteller und Veranstaltungstechniker aus Wipperfürth. Seine Fahrgeschäfte, Schießbuden und der Autoscooter sollen trotz Corona laufen. Jetzt können Familien die Kirmes stundenweise buchen.

Zehn Menschen dürfen sich nach den Lockerungen treffen, aus zwei Haushalten. Hier kommen die beiden befreundeten Remscheider Familien Süss und Gradante, sie bringen insgesamt sechs Kinder mit. Aber niemand darf einfach so auf das Kirmesgelände - vorher müssen alle ihre Hände desinfizieren.

Jaqueline Schreiber sorgt dafür, dass alles Corona-konform läuft. Für sie ist das ein ganz anderes Arbeiten! Ständig muss sie putzen. Plastiktüten über dem Lenkrad sind das Zeichen für: Frisch desinfiziert!

Der Autoscooter ist besonders begehrt. Scootern in Zeiten von Corona bedeutet: Viel Platz zum Fahren.

Der kleine Paul ist begeistert - er hatte Erfolg am Greifer.

Und auch die Wurfbude hat ihre Fans.

In der Familie Süss gibt es die kleine Anna. In Wipperfürth ist sie jetzt mit ihren anderthalb Jahren zum allerersten Mal Kinderkarussell gefahren.

Der Duft von Popcorn und Zuckerwatte zieht über das Gelände. Ganz zum Schluss gibt es für jede Familie eine Tüte gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und Popcorn - essen dürfen alle aber erst 25 Meter vom Kirmesgelände entfernt. Corona-Richtlinie. Die kennen wir ja auch von Eisdielen und Pommesbuden.

Stand: 27.05.2020, 18:18 Uhr