Zweite Postbank-Tarifverhandlungsrunde hat begonnen

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Zweite Postbank-Tarifverhandlungsrunde hat begonnen

  • Zweite Tarifverhandlungsrunde beginnt
  • Verdi kritisiert Mauer-Taktik der Postbank
  • Ausweitung der Warnstreiks angekündigt

Nach den ersten Warnstreiks in Postbank-Filialen am vergangenen Wochenende hat am Dienstag (13.08.2019) in Siegburg die zweite Runde der Tarifverhandlungen begonnen. "Wir erwarten in der zweiten Verhandlungsrunde deutlich mehr von der Arbeitgeberseite", heißt es von der Gewerkschaft Verdi.

Sie fordert unter anderem ein Lohnplus von sieben Prozent und für die unteren Lohngruppen mindestens 200 Euro mehr im Monat, das Ganze bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Außerdem sollen die Mitarbeiter auch wählen können, ob sie mehr Geld oder lieber mehr Freizeit haben wollen.

Verdi spricht von Mauer-Taktik

Bisher habe es von Seiten der Postbank zu den Forderungen keine wirkliche Reaktion gegeben, geschweige denn ein eigenes Angebot, kritisiert Verdi und spricht von einer Mauer-Taktik.

Sollte die auch in der zweiten Tarifrunde beibehalten werden, werde man sehr schnell die Warnstreiks ausweiten, kündigte ein Gewerkschaftssprecher an. Aus der Postbank-Zentrale in Bonn gab es bisher kein Zeichen für ein mögliches Angebot.

Auswirkungen auf Kunden bei vorherigen Verhandlungen

Vor zwei Jahren hatten die Tarifverhandlungen rund sieben Monate gedauert, in denen immer wieder gestreikt wurde. Viele Kunden standen immer wieder vor verschlossenen Postbankfilialen und konnten dort unter anderem auch keine Pakete verschicken oder abholen.

Stand: 13.08.2019, 05:00