Propst: Kölner Domschweizerinnen machen gute Arbeit

Domschweizerinnen im Kölner Dom

Propst: Kölner Domschweizerinnen machen gute Arbeit

  • Kölner Domschweizerinnen akzeptiert
  • Gleichberechtigte Respektpersonen und Ansprechpartner
  • Schon sieben Monate im Einsatz

Die ersten Domschweizerinnen haben sich bewährt: Seit Mitte Mai sind vier der insgesamt 30 Domschweizer Frauen, und Dompropst Gerd Bachner hat am Dienstag (17.12.2019) eine positive Bilanz gezogen. "Wir haben den Schritt nicht bereut, auch Frauen einzustellen", bekräftigt er sieben Monate nach ihrem Arbeitsantritt. "Natürlich war es für alle Neuland, aber inzwischen haben alle Kollegen verstanden, dass die Damen eine Bereicherung sind, anstatt dass etwas verloren ginge."

Domschweizer haben lange Tradition

Die Domschweizer in ihren langen roten Roben sind Respektspersonen und Ansprechpartner für die täglich bis zu 30.000 Besucher des Kölner Doms. Sie sind eine Art Dom-Hausmeister. Der Dienst war über Jahrhunderte eine reine Männerbastion. Erst in diesem Jahr wurde mit der Tradition gebrochen.

Domschweizerinnen im Kölner Dom

Die Domschweizerinnen tragen die gleichen auffälligen Roben wie ihre männlichen Kollegen. Die rote Farbe sticht im Halbdunkel des Doms schon von weitem hervor, damit man sie schnell finden kann. Denn die Domschweizer sorgen auch für Ordnung und angemessenes Verhalten in der Kathedrale.

Domschweizerinnen für Kölner Dom WDR aktuell 14.05.2019 Verfügbar bis 30.12.2099 WDR Von Frank Piotrowski

Stand: 17.12.2019, 11:49

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