Streit um Polizeieinsatz im Hambacher Forst

Polizisten räumen Hambacher Forst

Streit um Polizeieinsatz im Hambacher Forst

  • Polizeieinsatz im Hambacher Forst
  • Maschinenpistole auf Aktivisten gerichtet?
  • Innenministerium prüft Einsatz

Das nordrhein-westfälische Innenministerium prüft einen Polizeieinsatz im Hambacher Forst am 1. Mai. Aktivisten werfen der Polizei vor, eine Maschinenpistole in Schießhaltung auf sie gerichtet zu haben. Zu diesem Zeitpunkt war der Rhein-Erft-Kreis für den Einsatz verantwortlich.

Mehrere Vermummte sollen die Polizeibeamten mit Knüppeln und Baseballschlägern bedroht haben. Laut Innenministerium waren die Beamten wegen eines beschädigten Containers und eines wilden Camps in das Waldgebiet gerufen worden. Später hat dann die Aachener Polizei den Einsatz übernommen: Ihr sei nicht bekannt gewesen, dass Beamte vor Ort eine Maschinenpistole mitführten, erklärte ein Sprecher.

Nach Auskunft der einsatzführenden Behörde, also dem Polizeipräsidium Aachen, ist der Einsatz von Maschinenpistolen im Hambacher Forst nicht erforderlich.

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Stand: 12.05.2020, 16:07