Wuppertal: Neue Software zum Schutz vor Einbrechern

Mann öffnet eine Tür mit Zange und Hammer

Wuppertal: Neue Software zum Schutz vor Einbrechern

  • Neue Software für die Polizei
  • Prognosen für mögliche Einbrüche
  • Daten kommen vom LKA

Eine Software unterstützt seit Jahresbeginn die Polizei im bergischen Städtedreieck bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen. Das Landeskriminalamt (LKA) stellt der Polizei in Wuppertal dazu wöchentlich Daten zur Verfügung. Damit sollen eine Prognose für mögliche Tatorte aufgestellt und die Schutzmaßnahmen verstärkt werden.

Im Fokus stehen dabei sogenannte Einbruch-Hotspots. Das sind Bereiche, in denen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Einbrüche besteht. Die Software greift dazu auf Daten des LKA zu, zum Beispiel auf aktuelle Tatorte und Vorgehensweisen der Täter. Das Programm wurde bereits in mehreren Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen getestet.

Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt

Wie schon im vergangenen Jahr rechnet Wuppertals Polizeipräsident Markus Röhrl auch 2019 mit einem Rückgang der Einbruchszahlen: "Im bergischen Städtedreieck ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche gesunken, und auch in diesem Jahr erwarten wir rückläufige Fallzahlen. Ziel ist eine steigende Aufklärungsquote."

Im Stadtgebiet Wuppertal verzeichnete die Polizei von Januar bis Oktober 2018 419 Wohnungseinbrüche, das sind 94 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Aufklärungsquote stieg dabei auf 19,57 Prozent. 2017 waren es noch 14,62 Prozent. Auch in Remscheid und Solingen sank die Zahl der Wohnungseinbrüche.

Stand: 02.01.2019, 14:42