Staatsanwaltschaft prüft Warnschüsse in Düsseldorf

Autodieb von Polizei-Einsatzkommando in Düsseldorfer Supermarkt gesucht

Staatsanwaltschaft prüft Warnschüsse in Düsseldorf

  • Großeinsatz in Düsseldorfer Innenstadt
  • MEK überrascht Autodiebe
  • Staatsanwaltschaft überprüft Warnschüsse

Nach dem aufsehenerregenden Polizeieinsatz vor einem Düsseldorfer Supermarkt, hat sich am Donnerstag (21.03.2019) die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Sie überprüft, ob die Warnschüsse eines Polizisten gerechtfertigt waren.

Am Mittwoch (20.03.2019) hatte ein Mobiles Einsatzkommando zufällig zwei mutmaßliche Autoknacker beobachtet. Ein Polizist schoss als Warnung drei Mal in die Luft, als die Beamten die Männer stellen wollten. Ein 33-Jähriger wurde festgenommen, der zweite Tatverdächtige flüchtete.

Nach Schüssen rückte Hundertschaft an

Währenddessen hatten Zeugen per Notruf die Schüsse gemeldet. Da zunächst unklar war, dass ein Beamter diese abgegeben hatte, rückte zudem eine teils schwer bewaffnete Hundertschaft an.

Der Großeinsatz an der Berliner Allee wurde jedoch abgebrochen, als sich herausstellte, dass ein Polizist geschossen hatte. Warum sich das MEK überhaupt in der Nähe des Supermarkts befand, gibt die Polizei nicht bekannt.

Beide Tatverdächtige identifiziert

Mittlerweile wurde auch der zweite Tatverdächtige identifiziert. Wie sein mutmaßlicher Komplize ist auch der 26-Jährige der Polizei wegen Eigentums- und Drogendelikten bekannt. Da das Auto, das sie aufbrechen wollten, nicht verschlossen war, kamen beide nicht in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen aber weiter.

Stand: 21.03.2019, 15:43