Aachener Polizei bereitet sich auf Groß-Demos vor

Aachener Polizei bereitet sich auf Groß-Demos vor

  • Internetvideo mit Botschaft an Aktivisten
  • Polizei: "Straftaten werden verfolgt"
  • Protest-Aktionen ab 19. Juni

Knapp zwei Wochen vor den angekündigten Groß-Protesten gegen die Braunkohle warnt Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach die Umweltaktivisten vor Straftaten. Weinspach veröffentlichte am Montagabend (03.06.2019) ein Internetvideo, in dem er sich direkt an die Aktivisten wendet.

Demonstrationsverbot am Tagebaurand

Er hoffe, dass die Aktionen ohne Gewalt und Straftaten verlaufen werden. Die Polizei warnt davor, in Tagebaue einzudringen oder sich an der Tagebaukante aufzuhalten. In dem unmittelbaren Gefahrenbereich gelte ein Demonstrationsverbot, betont Weinspach. Straftaten würden von der Polizei konsequent verfolgt.

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Besetzungen und Blockaden angekündigt

Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" hat ab dem 19. Juni zu Massenprotesten gegen die Braunkohle aufgerufen und rechnet mit mehreren tausend Teilnehmern. Wie in den Vorjahren hat "Ende Gelände" zu Besetzungen und Blockaden aufgerufen.

Stand: 04.06.2019, 10:08

Kommentare zum Thema

4 Kommentare

  • 4 Mich@ 05.06.2019, 19:11 Uhr

    Möchte da Herr Weinspach etwa eine gesamte „Bewegung“ kriminalisieren ? Der Einsatz von Gewalt auf beiden Seiten ist zu verurteilen. Die seitens der Polizei im übrigen auch. Wird ein nicht rechtsstaatliches Verhalten durch einzelne Beamte auch so konsequent verfolgt? Dokumentiert sind diese ja auch durch öffentlich rechtliche sowie private Medien. Das nutzen von Falschmeldungen um engagierte Jugendliche einzuschüchtern ist mit dem Rechtsstaat so glaube ich nicht so richtig zu vereinbaren. Jedenfalls bewerte ich das Verhalten des Polizeipräsidenten als Wasser auf die Mühlen der neuen Protestkultur. Möge es auf beiden Seiten friedlich verlaufen.

  • 3 Tobi 05.06.2019, 12:53 Uhr

    Lächerlich, die einzigen die da Krawall machen ist die Polizei. Alle Demonstranten hoffen auf einen friedlichen Verlauf der immer stärker ausartenden Polizeigewalt. Aber macht ja nix, das sind ja perfekte Menschen die immer das richtige tun, vor allem wenn sie unschuldige verprügeln. Gebt der Polizei doch einfach noch mehr Rechte, dann darf sie Demonstranten einfach töten, dann kommen die wenigstens nich wieder. FCKCPS!

  • 2 Bronko Kuliczka 04.06.2019, 16:17 Uhr

    Kolja, Einen Streik zu verstehen ist eigentlich nicht sehr schwer, ich versuche mal ihnen zu Helfen und das Grundprinzip zu erklären. Ein Streik ist dafür da Gehör zu finden wo man Ignoriert wird. Wenn man streikt und es nichts kostet, wird man aber nicht gehört sondern Ignoriert. Deswegen Streiken die Kids ja auch Während der Schulzeit und nicht am Sonntag Mittag zwischen 2 und 4. Und deswegen Stehen während der Streiks von Bus Bahn Und Arbeitern die Maschinen still. Schöne Woche noch, Bronko

  • 1 Kolja Opitz 04.06.2019, 12:42 Uhr

    Ich möchte an dieser Stelle einmal auf den finanziellen bzw. fiskalen Aspekt der vielen Demonstrationen hinweisen. Vorweg, nein, ich bin nicht im Geringsten gegen die Demonstrationsfreiheit. Aber es gibt immer irgendwann ein zuviel des Guten. Dieser Status ist eindeutig erreicht.

    Antworten (2)
    • Martin 04.06.2019, 15:02 Uhr

      Ja und nein eigentlich ist es sogar gut das es viel Geld kostet, denn dadurch erreicht man etwas....denn wenn es um Geld geht werden auch die größten A....löcher wach!!! Man sollte sich das Geld für solche Einsätze von den Bestreikten wieder holen!!!

    • Mich@ 05.06.2019, 19:42 Uhr

      Ähm Nö das ist er nicht. Erfreulicherweise kommt da noch etwas auf uns zu. Stellen sie sich einmal vor der Aufwand würde sich ähnlich hoch wie bei der Bundesliga entwickeln. Also ........hoffentlich noch mehr von dem vielen Guten

Weitere Themen