Rheinquerung: Kölner Bürger gefragt

Planung Rheinquerung (Grafik)

Rheinquerung: Kölner Bürger gefragt

• Diskussion über Brücke oder Tunnellösung
• Mehrheit für Brücke im Norden von Wesseling
• Neben Autoverkehr soll auch der Bahnverkehr verbessert werden

Den Bau einer Bahnverbindung haben Bürger bei einer Planungswerkstatt des Landes für den Neubau einer Rheinquerung im Kölner Süden gefordert. Die Verbindung der Autobahnen 555 und 59 soll so auch eine Erweiterung des ÖPNV-Angebotes ermöglichen.


Verschiedene Varianten

Die Mehrheit der beteiligten Bürger sprach sich für eine Rheinbrücke nördlich von Wesseling aus. Sie überquert dabei ein Becken des Godorfer Hafens und wir rechtsrheinisch auf Stelzen durch ein Wald- und Feuchtgebiet geführt. Wegen der Belastung für die Natur hat der Bund für Naturschutz bereits Widerstand gegen diese Trassenführung angekündigt. Die Bürger konnten sich für die Planungswerkstatt bewerben und stammen aus den umliegenden Kommunen. Neben den vom zuständigen Landesbetrieb vorgestellten Varianten einer Rheinbrücke, regten die Bürger auch den Bau eines Tunnels im Süden von Wesseling an.


Baubeginn 2030

Bahnschienen am Rheinufer

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat mit mehreren Informationsveranstaltungen an Bord eines Ausflugsschiffes bereits versucht, die Bürger der betroffenen Städte Wesseling, Niederkassel und Köln in die Planung einzubinden. Ziel ist es, so Straßen.NRW, die beste Variante für einen Neubau zu finden. Ende des kommenden Jahres soll diese Trasse festgelegt werden. Für die weitere Planung werden rund zwei Jahre veranschlagt, danach beginnt das Planfeststellungsverfahren. Mit dem Bau der Rheinquerung, als Brücke oder als Tunnel, soll im Jahr 2030 begonnen werden.

Stand: 05.11.2019, 11:50

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