Wipperfürther setzen Petersdom in neues Licht

Wipperfürther setzen Petersdom in neues Licht

  • Bisher kamen Halogenleuchten zum Einsatz
  • Neue Anlage mit 780 Leuchten
  • LED-Anlage digital steuerbar

Ein Leuchtenhersteller in Wipperfürth hat für den Petersdom in Rom eine neue LED-Anlage montiert. Sie kam am Freitagabend (25.01.2019) das erste Mal zum Einsatz.

Die alten im Dom installierten Halogenlampen wurden ausgetauscht, weil sie Schatten warfen und zu viel Energie verbrauchten. Die neue Anlage soll nun für eine gleichmäßigere Beleuchtung sorgen und dabei sparsamer sein.

Anlage mit 780 Leuchten

Reinhold Wittkötter mit der Beleuchtung

Reinhold Wittkötter ist einer der Ingenieure, die die neuen Leuchten speziell für den Dom entwickelt haben.

27 Ingenieure und Facharbeiter aus Wipperfürth haben die Anlage mit insgesamt 780 Leuchten entwickelt. Laut Konstrukteur Reinhold Wittkötter bestand die Herausforderung darin, dass die neuen Leuchten nicht auffallen und in die Bohrlöcher der alten Halogenlampen passen. "Das erfordert einiges an Abstimmung mit den technischen Betrieben im Vatikan - es war nicht immer ganz einfach", so Wittkötter.

Bisher dunkle Bereiche ausgeleuchtet

Die neue Anlage leuchtet das kunstvoll gestaltete Deckenmosaik, Michelangelos Pieta und bisher noch nicht beleuchtete Bereiche an. Zudem lässt sich die neue Beleuchtungsanlage digital steuern, d.h. dass je nach Bedarf die Kunstwerke oder während der Messe der Altar gezielt angestrahlt werden können.

Das Wipperfürther Unternehmen hatte bereits in den 1980er Jahren das Lichtkonzept für die Sixtinische Kapelle im Vatikan entwickelt.

Stand: 25.01.2019, 14:56

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