Kampfhunde: Leverkusen kontrolliert Hundehalter

Symbolbild: Pitbull- und Staffordshire-Terrier mit Maulkörben

Kampfhunde: Leverkusen kontrolliert Hundehalter

Von Frank Piotrowski

  • Kampfhunde nicht angemeldet
  • Halter ohne "Hundeführerschein"
  • Kampfhunde töteten Zwergspitz in Leverkusen

Die Stadt Leverkusen hat am Donnerstag (03.01.2019) mitgeteilt, dass sie kontrollieren wird, ob sich der Besitzer mehrerer Kampfhunde in Leverkusen aufhält. Per Handy habe er angegeben, dass er sich derzeit nicht in NRW aufhalte und dass er einen Anwalt beauftragt habe. Laut Stadt Leverkusen hat der Hundehalter, dessen Kampfhunde einen Zwergspitz an Heiligabend getötet hatten, keine Haltererlaubnis vorgelegt.

Die Stadt Leverkusen hatte in den letzten Tagen nach dem Besitzer der Kampfhunde gesucht, weil die Hunde an Heiligabend einen Zwergspitz laut Polizei attackiert und tödlich verletzt hatten.

Halter ohne "Hundeführerschein"

Leverkusener Ordnungsamt

Leverkusener Ordnungsamt

Inzwischen steht laut Leverkusener Ordnungsamt fest, dass der erst im September von Köln nach Leverkusen gezogene Mann, seine Hunde nicht ordnungsgemäß angemeldet und auch nicht den notwendigen Sachkundenachweis für diese Tierrasse vorgelegt hat. Er soll fünf bis sechs Hunde der Rasse "American Staffordshire Terrier" handeln, die auch unter dem Namen Pitbull bekannt sind.

Nur ein Kampfhund erlaubt

Generell werden laut Ordnungsamt Hundehaltern mit Sachkundenachweis nur das Halten eines einzigen Hundes dieser Rasse erlaubt.

Am Donnerstag (03.01.2019) teilte die Stadt Leverkusen mit, dass es ihr gelungen sei, den Besitzer der Hunde auf dem Handy zu erreichen. Er gab an, sich derzeit nicht in NRW aufzuhalten und einen Anwalt beauftragt zu haben. Die Stadt Leverkusen teilte außerdem mit, dass Sie auch weiterhin kontrollieren wolle, ob sich die Tiere noch in Leverkusen befinden.

Geschädigte will Aufklärung

Die Besitzerin des getöteten Zwergspitzes und ihre Familie haben den Fall bekannt gemacht, weil sie nach eigenen Angaben wollen, dass die Behörden die Gefährdungslage durch diese Hunde überprüfen.

Stand: 03.01.2019, 13:36