Opelsammlung zieht in die Eifel nach Vogelsang

Burg Vogelsang aus der Luft

Opelsammlung zieht in die Eifel nach Vogelsang

Für eine der deutschlandweit größten Opelsammlungen wird gerade eine alte Wache der ehemaligen NS-Kaderschmiede Vogelsang umgebaut. Anfang 2022 soll Eröffnung sein.

Die Familie Degener aus dem münsterländischen Vreden sammelt seit 40 Jahren die Fahrzeuge mit dem Blitz. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf den Jahren 1940 – 1980. 250 Opel sind auf diese Art und Weise zusammengekommen, und schon lange sind die Hallen viel zu klein. Martin Degener spricht selber von einer Sammlung und nicht von einem Museum, aber genau das wünscht sich die Familie schon lange.

Ein Tipp bringt die Wende

Burg Vogelsang aus der Luft

Den entscheidenden Hinweis bekamen die Brüder Martin und Josef Degener durch einen Besucher. Er wusste, dass auf Vogelsang IP die Flächen und Gebäude vermarktet werden und stellte den Kontakt her. Nach einem halben Jahr Verhandlung wurde man sich handelseinig, und die Degeners kauften einen Teil des Vogelsang-Geländes.

Noch ein weiter Weg bis zum Museum

15 Jahre Leerstand haben ihre Spuren hinterlassen. Wasserschäden, Mauerverfall – der Kaufpreis für die Immobilen war symbolisch, die Investitionskosten sind es nicht. Gewaltige Bauarbeiten sind nötig. Familie Degener hofft, knapp sechsstellig bleiben zu können. Der erste Bauabschnitt des Museums soll bis Frühjahr 2022 fertig sein.

Langfristig planen die Degeners für die übrigen Räumen eine komplette Auto- Erlebniswelt aufzubauen, wenn das Museum sich etabliert hat.

Burg Vogelsang aus der Luft

Vogelsang IP freut sich über die Neuansiedlung

Für die Betreiber und Vermarkter von Vogelsang IP ist es wichtig, dass über solche Angebote auch neue Besuchergruppen erschlossen werden. Die würden auch die weitere Anlage besuchen und sich über die Geschichte von Vogelsang als Kaderschmiede und Täterort der NS- Zeit informieren.

 

Stand: 16.12.2020, 10:54