Offener Brief an Laschet fordert Erhalt von Tagebau-Dörfern

Leerstehende Häuser in Manheim

Offener Brief an Laschet fordert Erhalt von Tagebau-Dörfern

  • 40 Organisationen unterzeichnen Appell an Laschet
  • Moratorium für Dörfer und Wald gefordert
  • Kritik an laufenden Umsiedlungen

In einem offenen Brief haben 40 Organisationen und Bürgerinitiativen NRW-Ministerpräsident Laschet aufgerufen, die weitere Zerstörung der vom Tagebau bedrohten Dörfer und des Hambacher Waldes zu stoppen. Das teilte einer der Unterzeichner, der BUND, am Freitag (31.5.2019) mit.

Moratorium gefordert

Im Rheinischen Revier sollen noch sieben Dörfer dem Tagebau weichen. In dem Brief wird eine Bestandsgarantie für diese Orte und auch für den Hambacher Forst gefordert - zudem ein Moratorium, bis die politischen Entscheidungen zum Kohleausstieg getroffen sind.

Brief an Laschet um Erhalt der Tagebaudörfer

00:25 Min. Verfügbar bis 31.05.2020

Tagebaue sollen verkleinert werden

Die Unterzeichner erwarten, dass die neue Leitentscheidung der NRW-Landesregierung die Tagebaue Hambach und Garzweiler so verkleinert, dass der Wald und auch die Dörfer erhalten bleiben können. Kritisiert wird in dem Brief, der RWE-Konzern würde Druck auf die Dorfbewohner ausüben, möglichst schnell umzusiedeln.

Dörfer ohne Zukunft? Unterwegs im Westen 13.05.2019 29:08 Min. UT Verfügbar bis 13.05.2020 WDR Von Tanja Reinhard, Jörg Laaks

Stand: 31.05.2019, 10:43