Ölpellet-Skandal: Giftmüll dauerhaft in Hünxe?

Wiesenlandschaft mit Deponie im Hintergrund

Ölpellet-Skandal: Giftmüll dauerhaft in Hünxe?

  • 30.000 Tonnen Ölpellets illegal entsorgt
  • Giftmüll bleibt möglicherweise dauerhaft dort liegen
  • Anwohner wollen das nicht akzeptieren

Im Schermbecker Ölpellet-Skandal könnte der Giftmüll für immer in der Tongrube Mühlenberg liegen bleiben. Zumindest hat sich NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am Wochenende dahingehend geäußert, wie mehrere Medien berichten. Etwa 30.000 Tonnen illegal entsorgter Ölpellets liegen auf der Deponie zwischen Hünxe und Schermbeck.

Die Anwohner halten das für inakzeptabel. Sie wollen die Ölpellets loswerden und fordern, dass sie wieder abgetragen und auf eine dafür geeignete Sondermüll-Deponie gebracht werden. Sie befürchten, dass die Ölpellets das Trinkwasser in der Region gefährdet. Die Deponie liege etwa 400 Meter von einem Trinkwasserschutzgebiet entfernt.

Das Bürgerforum fordert außerdem, dass Gutachter nun sorgfältig prüfen, ob in der Tongrube noch weitere illegal abgekippte Giftstoffe liegen, die dann ebenfalls entsorgt werden müssten.

Stand: 07.01.2019, 17:49

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