Was tun gegen Ärztemangel im oberbergischen Kreis?

Ein Arzt mit Stethoskop

Was tun gegen Ärztemangel im oberbergischen Kreis?

  • Tagung in Wipperfürth zum Thema Ärztemangel
  • Vor allem Hausarztpraxen betroffen
  • Fördergelder von 100.000 Euro

Ärzte, Politiker und Städtevertreter in Wipperfürth diskutieren am Donnerstag (21.02.2019) über die medizinische Versorgung im Oberbergischen und über mögliche Konzeptideen für die Region.

Hintergrund ist, dass immer mehr Praxen schließen, wie beispielsweise in Reichshof-Denklingen.

2.000 Patienten ohne Hausarzt

Wenn Hausarzt Franz Edelbroich im Sommer seine Praxis aufgibt, drohen 2.000 Patienten ohne Hausarzt dazustehen. Dabei, sagt der Internist, habe er alles versucht, um einen Nachfolger zu finden: "Wir haben es in der Praxisbörse der kassenärztlichen Vereinigung probiert und wir haben Praxisvermittler eingeschaltet."

Fördergeld: 100.000 Euro

Außerdem habe er Weiterbildungsassistenten angeboten, die Praxis zu übernehmen und in den sozialen Medien einen Artikel zum Gesuch gepostet. Der sei zahlreich geteilt worden, einen Nachfolger habe er aber nicht gebracht. Selbst in Aussicht gestellte Fördergelder von der Gemeinde Reichshof und vom Land NRW in Höhe von 100.000 Euro haben nichts bewirkt.

Kommentar: Wollen jetzt alle Landarzt werden?

WDR 4 Zur Sache 20.02.2019 02:05 Min. Verfügbar bis 20.02.2020 WDR 4

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Stand: 21.02.2019, 11:24