Aachen: Automobilhersteller e.Go vor Insolvenz gerettet

e.Go in der Werkstatt in Aachen

Aachen: Automobilhersteller e.Go vor Insolvenz gerettet

Der Aachener Elektrowagen-Hersteller e.Go hat seine drohende Insolvenz abgewendet. Das Unternehmen hat einen Geldgeber gefunden, eine Investorengruppe aus Eindhoven.

Der Vertrag mit dem niederländischen Unternehmen wurde Mittwoch Nachmittag unterschrieben. In den kommenden Wochen soll die Produktion des Elektrowagens E.GO-Life wieder hochgefahren werden. Seit 23. März ruhte bei dem deutschen Kleinwagenhersteller E.Go Mobile in Aachen Rothe Erde die Produktion – nun können sich Belegschaft und Kunden darauf vorbereiten, dass die Bänder bald wieder laufen.

Der e.Go-Gründer und bisherige Mehrheitsaktionär, der Aachener RWTH-Professor Günther Schuh wechselt in den Verwaltungsrat der neuen „Next e.Go Mobile S.E. Zum neuen Geschäftsführer wurde der in Aachen heimische Ulrich Hermann ernannt, ehemaliges Vorstandsmitglied der Heidelberger Druckmaschinen AG. Hermann war dort bis zu seinem Ausscheiden im Februar für die Digitalisierung zuständig. Der Kaufpreis blieb bisher geheim, das Unternehmen wird aber mit rund einer Milliarde Euro bewertet, so das Magazin Edison.

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