Neues stationäres Hospiz in Bergisch Gladbach vorgestellt

Ein Krankenzimmer im neuen stationären Hospitz in Bergisch Gladbach mit Bett und Sessel

Neues stationäres Hospiz in Bergisch Gladbach vorgestellt

Von Erik Butterbrodt

  • Eine Million Euro Baukosten und zwei Jahre Bauzeit
  • Acht möblierte Gästezimmer sind entstanden
  • Weiterhin Bedarf an Hospizplätzen in Bergisch Gladbach

In Bergisch Gladbach ist am Mittwoch (08.01.2020) ein neues stationäres Hospiz vorgestellt worden. Die ersten beiden Gäste werden kommenden Montag einziehen. Das Evangelische Krankenhaus hat die Einrichtung für knapp eine Million Euro bauen lassen. Die Bauzeit betrug zwei Jahre.

Das Hospiz hat insgesamt acht möblierte Gästezimmer. Die Räume sind ausgestattet mit TV, Internet und eigenem Bad. Laut Hospizleitung müssen die Gäste keinen finanziellen Eigenanteil aufbringen, um in das Hospiz einzuziehen. Betreut werden sie dann von 18 hauptamtlichen Mitarbeitern.

Bedarf an Hospizplätzen vorhanden

Ein Andachtsraum mit braunem Sofa und Beistelltisch mit Kerze und Prospekten

Andachtsraum im neuen stationären Hospiz Bergisch Gladbach

Laut Hospiz- und Palliativverband NRW ist die Versorgung mit Hospizplätzen in Nordrhein-Westfalen und speziell dem Rheinland gut. In Bergisch Gladbach sind neben den bislang drei plätzen mit dem neuen Hospiz acht Weitere dazugekommen. In Köln gibt es vier Hospize mit knapp 40 Betten, so der Verband. Frechen und Erftstadt haben bislang acht Plätze, Lohmar 16 Betten und in Solingen sind es zehn Betten.

Das evangelische Krankenhaus in Bergisch Gladbach betonte, es werde weiter Bedarf an Hospizplätzen in der Stadt geben. Auch in Leverkusen entsteht derzeit das erste stationäre Hospiz der Stadt. Im Herbst wird es fertig sein. Dort können bis zu zwölf Gäste aufgenommen werden. 

Stand: 08.01.2020, 15:47