Kölner Dreigestirn erstmals zwei Sessionen im Amt

Obwohl die kommende Session wegen Corona weitgehend abgesagt ist, hat das Festkomitee am Montag das neue Kölner Dreigestirn vorgestellt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kölner Karnevals werden Prinz, Bauer und Jungfrau zwei Sessionen im Amt sein.

Das Festkomitee Kölner Karneval bricht mit der eisernen Regel, dass man nur einmal Prinz sein darf. Die Altstädter stellen das Doppel-Dreigestirn um den 44jährigen Sven Oleff als designierten Prinzen. Für ihn heißt es ausnahmsweise: zweimol Prinz zo sin in Kölle am Rhing.

Ruhige Session steht bevor

"Wer den Karneval liebt, wird in den kommenden Wochen und Monaten die Corona-Regeln einhalten müssen." Schon mit diesem Satz setzte die designierte Jungfrau Gerdemie, die im zivilen Leben Björn Braun heißt, ein deutliches Zeichen. Ees wird eine ruhige Session, weit entfernt von den normalerweise 400 Auftritten, die ein Dreigestirn sonst absolviert. Das zukünftige Dreigestirn wird - wenn überhaupt - nur bei kleinen Veranstaltungen zum Beispiel in Schulen, Kindergärten oder Senioreneinrichtungen auftreten können. Daher der Kompromiss der doppelten Regentschaft. Verbunden mit der Hoffnung, dass in der darauffolgenden Session wieder normal gefeiert werden kann. 

Kein Mangel an Bewerbern

An Bewerbern für die möglicherweise ungewöhnlichste Session der Kölner Geschichte hatte es nicht gemangelt, hieß es im Vorfeld.