Neues Bündnis gegen die Braunkohle - Dörfer sollen bleiben

Braunkohlebagger hinter dem Ort Borschemich

Neues Bündnis gegen die Braunkohle - Dörfer sollen bleiben

  • Beim letzten Klimacamp in Erkelenz Idee geboren
  • Betroffene aus drei deutschen Braunkohlerevieren
  • Sternmarsch im März nächsten Jahres

Am Mittwoch (28.11.2018) wird sich ein neues, deutschlandweites Bündnis gegen die Braunkohle gründen. Der Name: “Alle Dörfer bleiben”. Ziel ist es, alle Umsiedlungen zu stoppen und die bedrohten Dörfer vor den Kohlebaggern zu schützen.

Die Idee zu diesem Bündnis ist beim letzten Klimacamp in Erkelenz entstanden. Ihm gehören Betroffene aus den drei deutschen Braunkohlerevieren im Rheinland, in der Lausitz und um Leipzig an - außerdem Mitglieder der Klimabewegung.

Eine erste große Aktion findet rund um den Tagebau Garzweiler statt. Hier müssen mehr als 1.500 Menschen ihre Orte verlassen. Mitte März kommenden Jahres soll es einen Sternmarsch der fünf bedrohten Erkelenzer Dörfer geben. Man werde den Protest auf die Straße tragen und sich für den Erhalt der Dörfer einsetzen, sagen die Initiatoren.

Stand: 28.11.2018, 11:14