Messe "Boot" in Düsseldorf: Panne bei Taufe von neuem Polizeiboot

Erst beim vierten Versuch platzte die Sektflasche am neuen Polizeiboot

Messe "Boot" in Düsseldorf: Panne bei Taufe von neuem Polizeiboot

  • Wasserschutzpolizei erhält neues Boot
  • Taufe auf Messe "Boot" in Düsseldorf
  • Flasche zerspringt bei viertem Versuch

Als endlich die Sektflasche am neuen Einsatzboot der Wasserschutzpolizei NRW zersprang, war die Freude bei allen Anwesenden groß. Erst beim vierten Versuch zerplatzte die Sektflasche an der Reling des Schiffes. Getauft wurde das Schiff am Montag (20.01.2020) im Rahmen der Messe "Boot" in Düsseldorf.

Reul mit Sekt bespritzt

Gäste bei der Taufe des neuen Polizeiboots "WSP 12"

Nach der erfolgreichen Taufe freut sich die Wasserschutzpolizei auf das neue Polizeiboot.

Elke Bartels, Polizeipräsidentin in Duisburg und damit zuständig für die Wasserschutzpolizei in NRW, trat als Erste an die Abwurfvorrichtung für die Sektflasche. Doch nach zwei Versuchen und einigen Lachanfällen war es ihr noch immer nicht gelungen, die Flasche zum Platzen zu bringen.

Erst Anton Siemer gelang der Durchbruch im mittlerweile vierten Versuch. Sein Bootsunternehmen hatte das neue Schiff "WSP 12" gebaut. Mit ordentlich Schwung löste er erneut die Abwurfanlage aus und die Sektflasche ging nun endlich kaputt.

Beim Zerbersten der Flasche wurde der ebenfalls anwesende Innenminister von NRW, Herbert Reul, von einigen Spritzern Sekt getroffen. Instinktiv wich der 67-Jährige einen Meter nach hinten.

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Trotz Panne sind alle zufrieden

Der holprige Start soll dem neuen Boot jedoch nicht im Wege stehen. Im Gegenteil. Innenminister Reul sagte, das Boot sei wichtig, damit die Wasserschutzpolizei für die neuen Herausforderungen in der Binnenschifffahrt gerüstet sei.

1,5 Millionen Euro hat "WSP 12" insgesamt gekostet. Das Schiff kann bis zu 50 Stundenkilometer schnell fahren und wird fortan auf den 900 Kilometern Wasserstraßen unterwegs sein, die von der Wasserschutzpolizei NRW überwacht werden.

Stand: 20.01.2020, 16:08