Neuer Chef für das Von der Heydt-Museum

Der Eingang des Museums

Neuer Chef für das Von der Heydt-Museum

  • Neuer Chef kommt aus Saarbrücken
  • Will mit Sammlung trumpfen
  • Schwierige Suche nach neuer Leitung

Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum hat einen neuen Direktor. Es ist der 54-jährige Kunsthistoriker Roland Mönig. Noch leitet er das Saarlandmuseum in Saarbrücken. Dort hat er aber schon um Auflösung seines eigentlich bis 2023 dauernden Vertrags gebeten. Im April 2020 will er die neue Stelle im Von der Heydt-Museum antreten. 

Wuppertal kein Neuland

Roland Mönig.

Roland Mönig

Der in Bochum geborene Roland Mönig kennt das Von der Heydt-Museum bereis. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte hat er dort als freier Mitarbeiter Führungen für Ausstellungsbesucher geleitet. Zwischen 1995 und 1997 hat er dabei die Sammlung des Museums gut kennengelernt.   

Kleiner Ausstellungsetat

Als Direktor des Von der Heydt-Museums verfügt Roland Mönig nur über einen kleinen Etat für aktuelle Ausstellungen. Deshalb will er vor allem mit der reichhaltigen Sammlung des Hauses trumpfen. Dabei möchte er einen Schwerpunkt auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts legen. 

Schwierige Suche

Ein erstes Auswahlverfahren unter der alleinigen Regie der Stadt war im Juli dieses Jahres gescheitert. Jetzt hat ein dreiköpfiges Expertengremium die Stadt beraten. Dazu zählten die Stuttgarter Museumsdirektorin Ulrike Groos, der Bildhauer Tony Cragg und der Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalastes, Felix Krämer. Der bisherige Direktor des Von-der-Heydt-Museums, Gerhard Finckh, ist seit Ende April 2019 im Ruhestand.

Stand: 25.11.2019, 16:06

Weitere Themen