Neue Studie zu Besucherströmen im Nationalpark Eifel

Der Rursee von oben überzogen mit einer Nebelschwade

Neue Studie zu Besucherströmen im Nationalpark Eifel

Der Nationalpark ist wegen hoher Besucherzahlen stark belastet. Tourismus NRW hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben, um Besucherströme besser lenken zu können.

Aufgrund der Corona-Pandemie wandern vor allem am Wochenende viele Menschen durch das Naturschutzgebiet. Noch im Mai wollen Wissenschaftler aus Kiel erste Ergebnisse vorstellen, wie man Ausflügler von überfüllten Stellen im Nationalpark abhalten kann.

Größter Wunsch: Echtzeitmessungen

Eine Echtzeitmessung von Besuchern wäre der größte Wunsch der Verantwortlichen. Doch die ist so schnell nicht umzusetzen. An den Wanderzugängen fehle der Strom für Zählgeräte, und auch die Netzabdeckung für Smartphones sei auf weiten Flächen nicht gegeben.

Ranger als Kontrolleure

Momentan können sich Interessierte über das Besucheraufkommen nur im Internet informieren. Zudem sollen die 30 Ranger diesen Sommer vorwiegend zur Besucherüberwachung eingesetzt werden.

Stand: 04.03.2021, 10:18