Neue Radspuren auf den Kölner Ringen kommen gut an

Radspur Ringe

Neue Radspuren auf den Kölner Ringen kommen gut an

Von Celina de Cuveland

  • Stadt veröffentlicht Umfrageergebnisse
  • Neue Radspuren auf der Straße finden viele Befragte sinnvoll
  • Verkehrsführung wegen schrittweisen Rückbaus noch nicht ganz klar

Der Umbau der Radwege auf einem Teil der Kölner Ringe kommt bei vielen Verkehrsteilnehmern gut an. Das hat eine Umfrage der Stadt Köln ergeben. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag (12.03.2020) veröffentlicht. Mehr als 80 Prozent der Befragten gaben demnach an, mit der Veränderung der Radverkehrsführung zufrieden zu sein. Mitgemacht haben 361 Menschen, die im Sommer 2019 mit dem Rad, dem Auto oder zu Fuß auf den Ringen unterwegs waren.

Weniger Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmern

Die neue Radspur auf den Kölner Ringen sorgt für weniger Konflikte zwischen Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern, auch das sagen viele Befragte. Gerade die Fußgänger stellen das fest. Der alte Radweg verlief größtenteils auf dem Fußgängerweg. Jetzt können Radfahrer eine eigene Spur auf der Straße nutzen.

Fahrradfreundliche Straßen für die Stadt Lokalzeit aus Köln 17.12.2019 03:16 Min. Verfügbar bis 17.12.2020 WDR Von Frank Piotrowski

Schrittweiser Rückbau sorgt für Verwirrung

Probleme gibt es allerdings, weil die alten Radwege nur schrittweise zurückgebaut werden: Die Verkehrsführung sei momentan nicht eindeutig, finden viele der Befragten. Ab Sommer 2020 will die Stadt auf weiteren Abschnitten der Kölner Ringe Autospuren in Radstreifen umwandeln.

Stand: 13.03.2020, 06:41