Bergische Symphoniker: Neue Leitung vorgestellt

Ein Portrait des Generalmusik-Direktors Daniel Huppert

Bergische Symphoniker: Neue Leitung vorgestellt

  • Neuer Generalmusikdirektor vorgestellt
  • Generationswechsel eingeläutet
  • Wirtschaftlich alles klar

Der designierte neue Generalmusikdirektor bei den bergischen Symphonikern, Daniel Huppert, hat sich am Montag (20.05.2019) im Bergischen vorgestellt. Der 38-jährige Huppert leitet unter anderem seit 2012 die Mecklenburgische Staatskapelle und ist Chefdirigent des Staatstheaters in Schwerin. Sein Repertoire reicht von Klassik bis zur Moderne, in der Oper ist er ebenso zu Hause wie im Konzertsaal.

Huppert will Generationswechsel einläuten

Von September an wird der 38-Jährige nach Angaben der Bergischen Symphoniker einen Generationswechsel einläuten. Allerdings werde Huppert die gut besuchten Konzertreihen wie die Stadtteil- und Familienkonzerte oder die Burg-Serenade zunächst nicht verändern.

Gastdirigenten spielen auf

Als wichtigste Änderung hat Huppert angekündigt, anders als sein Vorgänger, nicht alle Konzerte selbst zu dirigieren. Er will nach eigenen Angaben auf prominente Gastdirigenten setzen, die als Spezialisten eigene Akzente setzen sollen. Das dafür notwendige Geld könne bei den Arrangements der Programme und Konzerte eingespart werden.

Sparen nicht notwendig

Insgesamt müssen die Bergischen Symphoniker derzeit aber nicht sparen, sagt Geschäftsführer Stefan Schreiner. Das Land NRW und die Städte Remscheid und Solingen haben den Etat von derzeit knapp 5,5 Millionen Euro für die kommenden Jahre abgesichert. Etwa eine Million Euro erwirtschaften die Musiker mit ihren Konzertreihen.

Stand: 20.05.2019, 16:26

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