Hitze lähmt Teile des ICE-Verkehrs

ICE in einem Instandhaltungswerk

Hitze lähmt Teile des ICE-Verkehrs

Von Udo Bühlmann

  • Züge in der Werkstatt
  • Technische Problemen in ICE
  • Störungen bis zum Nachmittag

Im Bereich Köln, aber auch in anderen Teile des Landes, verursachten die hohen Temperaturen am Freitag (26.07.2019) Störungen im Bahnverkehr. Betroffen waren vor allem Fernzüge. Im S-Bahnbereich wurden erforderliche Stopfarbeiten im Schotterbett auf Samstag verschoben. Die von der Bahn angekündigten Probleme im S-Bahnbereich blieben damit weitgehend aus.

ICE-Züge betroffen

Bereits am Freitagmorgen fielen die ersten Fernzüge nach Frankfurt und Brüssel wegen hitzebedingter technischer Probleme aus. Nach Angaben der Bahn waren vor allem ICE auf den beiden Linien Köln-Amsterdam und Frankfurt-Köln-Aachen-Brüssel betroffen.

Werkstätten arbeiten mit Hochdruck

An den ICE-Zügen waren Klimaanlagen oder andere technische Teile wegen der Hitze überlastet. Sie werden nach und nach unter anderem in der ICE-Werkstatt in Köln repariert.

Stand: 26.07.2019, 12:03

Kommentare zum Thema

16 Kommentare

  • 16 Lotte 27.07.2019, 17:36 Uhr

    Zu DDR Zeiten gab es die Feinde des Sozialismus:Frühling,Sommer,Herbst und Winter .Ich glaube es sind auch die Feinde des Kapitalismus!!!! So unfähig......

  • 15 MasterBot 27.07.2019, 11:08 Uhr

    Jedes Kelvin mehr klimatisierten kostet in der Anschaffung Geld, Geld das der Steuerzahler und Bahnkunde aufbringen muss für 5 Tage im Jahr. Zu den Schienen, ja auch in anderen Ländern funktioniert das, aber in Australien schon Mal Zug gefahren? Da hat die Bahn, die nur 2-3 Mal die Woche kommt auch schnell Mal 2-6 h Verspätung. Ganz normal, und es ist ein gemütliches Fahren. Was wäre die Alternative? Denke nicht das wir noch Schienen die alle x-Meter einen Stoß haben nutzen möchten.

  • 14 Jeanette 27.07.2019, 06:43 Uhr

    Die Bundesbahn gibt es seit 1993 nicht mehr. Soviel zu den immer gleichen qualifizierten Kommentaren.

  • 13 Na so was... 27.07.2019, 00:11 Uhr

    ... es sind doch die von UNS gewählten Volksvertreter, die alles privatisieren. Und wer die letzten Jahre mal in n den Urlaub geflogen ist, weiss wie weit der Luftverkehr runtergekommen ist. Dagegen ist die Bahn Luxus. 5 Stunden Flug in einer der engsten und abgefracktesten Flugzeuge, und das im Auftrag der Condor. Autobahnen, neu gebaut, wieder marode. Und weil es mal bei extremer Hitze 3 Tage nicht läuft, wird gemeckert. Im übrigen, eine der viel gelobten Privatbahnen hat über. acht gleich mal ihren Betrieb eingestellt, aus finanziellen Gründen. (siehe SSB).

  • 12 Uwe Bergholz 26.07.2019, 23:59 Uhr

    Das hier Geschriebene trifft es wie der bekannte Hammer (...-) Die Bahn braucht endlich langfristig ausgelegte neue Schienennetze, neue Elektronik, eben Alles was ein derartiger High-Tech Konzern braucht...

  • 11 udo frankenberger 26.07.2019, 21:32 Uhr

    Kopie meiner Mail an die Deutsche Bundesbahn: Im Telegrammstil: IC 2218 Bonn nach Hamburg , 25.07.2019, Abfahrt 12:46 in Bonn Bis Köln ging es noch. Dann bliebt der Zug stehen, Klimaanlagen defekt, Zug überfüllt. Standen 40 Min in Köln, da natürlich keiner aussteigen wollte. Sollten nächsten Zug nehmen. Nächster Zug ausgefallen. Sollte Ersatzzug kommen, Ersatzzug defekt. Sollte mit Ersatzbus nach Hamburg fahren. ! 1/2 Stunden gewartet am Busbahnhof Köln Breslauer Berg). Bin nicht mitgekommen (Zuwenig Plätze).Sollte 17:09 Zug nach Hamburg nehmen. Dieser Zug verspätet, erst 40 Min, dann 60 Minuten. Kam dann. Zug brechend voll. In einigen Waggons Klimaanlage ausgefallen. Luft zum schneiden. Kinder quängeln. Alte Menschen fast ohnmächtig. Schwitzen wie verrückt. Schaffner bringt Mineralwasser. aber nicht für mich (ist alle). Bin dann nach ca. 10 Stunden !!! in Hamburg angekommen. Einfach nur zum Kotzen diese Bundesbahn. Was denken Sie sich eigentlich ?. Auch fast alle ...

  • 10 Andreas 26.07.2019, 21:29 Uhr

    Da kann man nur froh sein, dass es noch immer günstige Inlandsflüge gibt...man stelle sich vor die wollten jetzt alle noch auf die Straße und in die Bahn!!!

  • 9 Schienenprofi 26.07.2019, 19:19 Uhr

    Ich glaube nur die Dilletanten in der Führungsebene der Bahn glauben diesen Mist selbst noch . Jeder der länger als vier Jahre zur Schule gegangen ist weiß das dies alles nur Quatsch und Volksverdummung ist. In keinem Auto, keinem Bus keinem Flugzeug keinem Kreuzfahrschiff und keinem Kaufhaus fallen Klimaanlagen in dem Umfang aus wie bei unserer Bahn. In allen Ländern in denen solche Temperaturen schon seit Jahrzehnten alltäglich sind funktioniert komischerweise alles relativ problemlos. Ich glaube statt der Züge sollten mal die ganzen "blöd studierten" Manager ausgetauscht und durch Praktiker ersetzt werden dann würde es auch wieder laufen.

  • 8 Norman 26.07.2019, 19:16 Uhr

    Tja, in den 90er die SPD gewählt und jetzt kommt die Antwort auf die Sparpolitik der SPD. Logische Konsequenz. Und ja, der Stahl verbiegt sich bei Hitze, bzw er dehnt sich aus. Da aber die schwellen die Schiene fest halten bleibt diese eine gewisse Zeit formstabil. Im Winter gibt's das auch. Wenn der Stahl sich zusammen zieht gibt es hin und wieder einen Schienenbruch. Zu der Klimaanlage, die Züge bei denen es Probleme gibt sind schon über 15 Jahre alt. Dort mal eben die neueste Technik einzubauen ist nicht eben getan. An einem PKW kann man auch nicht mal eben was anderes Einbauen, da hat der TÜV auch noch was zu sagen. Und bei einem Zug kommen eben noch so Sachen wie Brandschutz usw dazu. Also nicht nur Meckern wenn man nicht alle Hintergründe kennt. Und was in wenigen Jahren durch sparen kaputt gespart wurde ist eben nicht in zwei Jahren wieder gut.Da gehen sicher noch eher 10 Jahre ins Land bis alles wieder so ist wie es mal wahr.Dafür muss sich aber sie Politik komplett umstellen!

  • 7 Stefan S. 26.07.2019, 19:06 Uhr

    Lilli D. hat wohl im Physikunterricht nicht aufgepasst? ?Oder war sie nur bis zur 3. Klasse?

  • 6 Lilli D. 26.07.2019, 18:36 Uhr

    Ich kann es nicht fassen, mit welchen dummen Ausreden wir bombardiert werden. Billigscheisse ist das einfach, womit Schienen, Weichen und eben die betroffenen Teile hergestellt werden. Stahl verformt sich...hahahahaha........ Dann müsste das Militär verformte Kanonenrohre und viele andere wichtige Dinge ebenso verformt sein. Ich habe so einen Humbug noch nie gehört. Ein Armutszeugnis für Deutschland sage ich. Sämtliche besonders heiße andere Länder, haben diese Probleme nicht. JA WORAN DAS WOHL LIEGEN KANN? Boah nä...die anderen Länder lachen sich schon lange krumm über uns bekloppte Deutsche. UND MIT RECHT!!! Meine Fresse....die Dummheit der Deutschen Verantwortlichen wird immer größer!!!!!! Wenn ihr wüsstet, wie sehr andere Länder über uns lachen. Ich habe dafür vollstes Verständnis ??

    Antworten (1)
    • Enrico Pelocke 26.07.2019, 22:28 Uhr

      Körper dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Das ist Physik Klasse 6. Kanonenrohre und andere Dinge haben damit kein Problem, weil sie nicht so groß sind und der Ausdehnung nichts im Wege steht. Bei Eisenbahnschienen ist das aber anders. Denn das Eisenbahnnetz überspannt ganze Kontinente. Bei Kanonenrohren und anderen ist ringsherum und am anderen Ende Luft. Bei Eisenbahnschienen sind an beiden Enden wieder Schienen. So können sie sich nur zur Seite ausdehnen. Das nennt sich Gleisverwerfung, wenn Schienen durch die Schwellen nicht mehr gehalten werden können und deshalb zur Seite ausweichen. Durch unterschiedliche Erwärmung aufgrund unterschiedlicher Sonneneinstrahlung und Wärmeabstrahlung können sich Teile von Weichen auch unterschiedlich ausdehnen. Wenn sie dann nicht mehr zusammen passen an Weichenverschlüssen und Zungenprüfkontakten, führt das zu Störungen.