Aktuelle Nachrichten aus dem Bergischen Land

Nachrichtenticker: Illegales Autorennen

Aktuelle Nachrichten aus dem Bergischen Land

Was gibt es Neues im Bergischen Land? Egal ob Sie in Wuppertal, Remscheid, Solingen, im Kreis Mettmann, im Oberbergischen Kreis oder im Rheinisch-Bergischen Kreis wohnen, hier halten wir Sie jeden Tag auf dem Laufenden.

Nach Messerstecherei in Remscheid: Drei Tatverdächtige festgenommen

Nach einer Messerstecherei am Dienstagabend (21.09.2021) in Remscheid sind drei Tatverdächtige festgenommen worden. Das gaben die Ermittler am Donnerstag bekannt. Schon Mittwochnachmittag setzte die Polizei in Wuppertal einen 20-jährigen Tatverdächtigen fest. Er soll mit einem Messer zwei junge Männer schwer verletzt haben. Seine beiden mutmaßlichen Mittäter im Alter von 14 und 16 Jahren fand die Polizei am frühen Donnerstagmorgen in Remscheid. Alle drei Festgenommenen sind bei der Polizei nicht unbekannt. Gegen den ältesten ist schon ein Haftbefehl erlassen worden. Für die beiden anderen steht eine Entscheidung noch aus. Sie befinden sich weiter in polizeilichem Gewahrsam.

Polizist erschoss 35-Jährigen in Wuppertal: Ermittlungen eingestellt

Die Ermittlungen gegen einen Polizisten wegen tödlicher Schüsse aus einer Maschinenpistole in Wuppertal-Elberfeld sind eingestellt worden. Es habe sich um eine Notwehrsituation gehandelt, so die Einschätzung der Staatsanwaltschaft am Donnerstag (23.10.2021)

Der inzwischen 26-jährige Beamte hatte vor drei Monaten auf einen 35-Jährigen gefeuert, der in Angriffshaltung mit einem Knüppel in der Hand auf ihn zugekommen sein soll. Drei Kugeln trafen den Angreifer in die Brust. Zuvor sei es den Polizisten nicht gelungen, den Mann zu beruhigen. Die Hinterbliebenen haben laut Staatsanwaltschaft gegen die Einstellung der Ermittlungen Beschwerde erhoben.

Verletzter nach mutmaßlichem Autorennen

Bei einem Verkehrunfall in Langenfeld ist am Mittwochabend (22.09.2021) ein 19-Jähriger schwer verletzt worden. Die Polizei geht davon aus, dass an einem illegalen Autorennen teilgenommen hat. Dabei sei er mit einem unbeiligten Sprinter zusammengestoßen. Die anderen Beteiliogten blieben unverletzt. Dem 19 Jährigen droht ein Strafverfahren. Der Sachschaden beträgt rund 30.000 Euro.

Streit um Stadion-Neubau in Lennep

In Lennep gibt es Streit um den versprochenen Neubau eines Stadions in Hackenberg. Es war als Ersatz vorgesehen für das Röntgenstadion. Es soll für das geplante Designer Outlet Center abgerissen werden. Die Stadt plant nun jedoch ein deutlich kleineres und günstigeres Stadion ohne 400-Meter-Bahn für die Leichtathletik-Vereine und den Schulsport. Kritik daran kommt unter anderem vom Verkehrs- und Förderverein Lennep. Er droht mit einem Bürgerbegehren, falls sich die Stadt nicht an ihre ursprünglichen Versprechen halte.

Diversität im Wahlkampf

Die bergischen Kandidaten und Kandidatinnen zur Bundestagswahl sind nicht besonders vielfältig. Von den 63 Direktkandidierenden sind 73 Prozent männlich und nur 27 Prozent Frauen. Auch Kandidierende, die jünger als 30 Jahre sind, sind selten. Der gebürtige Iraner Shoan Vaisi kandidiert für die Linken. Er könnte der erste Geflüchtete im Bundestag werden: "Mein Traum ist, dass wir am Ende ein Parlament haben, indem sich alle Teile der Gesellschaft wiederfinden."

Warnstreik bei Wera in Wuppertal

Im Tarifstreit des Groß- und Außenhandels hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten des Werkzeughändlers Wera Logistik in Wuppertal für Donnerstag (23.09.2021) zum Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 4,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber hätten bislang 1,5 Prozent ab Mitte nächsten Jahres angeboten sowie eine Einmalzahlung von 150 Euro. Ein Verdi-Sprecher nannte das Angebot respektlos.

Viele Erkältungen bei Kindern

Kinderärzte und Apotheken im Bergischen Land melden auffällig viele Erkältungen bei Kindern. Das sei deutlich früher im Jahr als sonst. Der Wuppertaler Kinderarzt Stefan Giertz vermutet, dass die Kinder wegen der coronabedingten Einschränkungen nicht genügend immunisiert sind. "Die räumliche Trennung, also das sie nicht mehr in Gemeinschaftseinrichtungen untergebracht werden, hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Kinder über einen langen Zeitraum einfach die Infekte 'verlernt' haben", erklärt er.

Katholischer Priester muss vor Gericht

Ein 70-jähriger katholischer Priester muss sich ab November vor Gericht verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, sich in den 90er Jahren 31 Mal an seinen drei Nichten vergangen zu haben. Zu dieser Zeit war der Priester als Seelsorger in Gummersbach tätig. Die Mädchen waren damals zwischen 7 und 13 Jahre alt. Sie treten beim Prozess als Nebenklägerinnen auf.

Stand: 23.09.2021, 16:12