Mutter-Kind-Klinik in Wegberg kämpft um Existenz

Ein Kind hält die Hand eines Erwachsenen.

Mutter-Kind-Klinik in Wegberg kämpft um Existenz

Die Mutter-Kind-Klinik “Haus Waldquelle” in Wegberg kämpft erneut um ihre Existenz. Ende September wurde der Rettungsschirm aus der Corona-Krise wieder eingefahren, obwohl aufgrund der Pandemie die Kosten deutlich gestiegen sind.

Moderne Luftreiniger wurden angeschafft, Masken und Desinfektionsmittel. Die Personalkosten sind gestiegen, weil nur noch in Kleingruppen gearbeitet werden darf, um den Abstand einzuhalten.

Das verursacht Mehrkosten von zehn Euro pro Tag und Patient, sagt der Geschäftsführer der Klinik. Bis Ende des Jahres droht ein Defizit von 280.000 Euro. Notwendige Modernisierungsarbeiten sind auf Eis gelegt.

Sollte die Klinik aufgrund einer zweiten Corona-Welle nochmals schließen, droht der Verlust von mehr als 70 Jobs.

Stand: 08.10.2020, 08:23