Euskirchen: Weniger Müll in der Fastenzeit

Lebensmittel in einer Mülltonne

Euskirchen: Weniger Müll in der Fastenzeit

Von Lina Einenkel

  • Fastenzeit hat begonnen
  • Verzicht auf Plastik
  • Konsumverhalten in der Fastenzeit reflektieren

Ob die Zeit in sozialen Medien, das Autofahren zur Arbeit oder der Verzicht auf Alkohol: Das klassische Fasten von Aschermittwoch bis Ostern gibt es mittlerweile in vielen modernen Fassungen. Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen ruft zum "Müllfasten" auf.

500 Kilo Müll pro Euskirchener Haushalt

Nach Angaben der Abfallberatung fällt in einem Euskirchener Haushalt jährlich bis zu 500 Kilo Müll an – und das pro Kopf. Damit das weniger wird, gibt der Kreis einige Tipps zur Müllvermeidung beim Einkauf.

Eigene Stoffbeutel zum Einkauf mitbringen

Wer in den Supermarkt fährt, sollte den Einkauf vorher gut planen, damit er keine unnötigen Lebensmittel kauft. Auch rät die Abfallberatung dazu, unverpacktes Obst und Gemüse im Supermarkt in Mehrzwecknetze einzupacken und eigene Stoffbeutel mitzubringen.

Für den Haushalt lauten die Tipps: Leitungswasser trinken, um Plastikflaschen zu vermeiden, Akkus statt Batterien zu benutzen oder Lebensmittelreste zu verwerten, anstatt sie wegzuschmeißen.

In der Fastenzeit auf bewussten Konsum achten

Auch wenn die Vorschläge nicht ganz neu sind – zur Fastenzeit ab Aschermittwoch sollen die Verbraucher ganz bewusst auf das eigene Konsumverhalten achten und darüber reflektieren, wo sie Müll im Alltag einsparen können.

Wer sich in Sachen "Müllfasten" beraten lassen will, kann sich dafür an die Abfallberatung des Kreises Euskirchen wenden.

Vermeidung von Plastikmüll: Freiwillig genügt nicht

WDR 5 Morgenecho - Kommentar 28.02.2019 02:34 Min. Verfügbar bis 27.02.2020 WDR 5 Von Claudia Plaß

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Stand: 06.03.2019, 10:06