Köln: Radwege auf Mülheimer Brücke bleiben zu eng

Köln: Radwege auf Mülheimer Brücke bleiben zu eng

  • Radwege laut Experten auf Mülheimer Brücke zu eng
  • Ausbau laut Stadt Köln zu aufwändig und zu teuer
  • Mülheimer Brücke wird Nadelöhr für Radfahrer

Während die Mülheimer Brücke aufwändig saniert wird, werden die engen Radwege dagegen kaum erweitert, so Verkehrsexperten von SPD, Grünen und ADFC am Mittwoch (05.09.2018).

Ausbau der Radwege zu teuer

Mülheimer Brücke in Köln

Sanierung der Mülheimer Brücke hat begonnen

Bei der rund 190 Millionen Euro teuren Sanierung der Mülheimer Brücke werden die viel zu engen Radwege laut Kritiker nur an wenigen Stellen ausgebaut. Breitere Radwege zu bauen, das sei zu aufwändig, so die Stadt Köln. Dabei habe die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben nicht einmal untersucht, wie teuer breitere Radwege auf der Mülheimer Brücke wären - entgegnen die Kritiker.

Stadtkarte von Google Maps

Geplant Fahrradwege laufen auf Brücke zu

Die Stadt Köln plant Fahrradstraßen von Leverkusen und aus dem Bergischen Land in Richtung Kölner Innenstadt. Diese Radstraßen enden am Nadelöhr Mülheimer Brücke. Das sei eine schlechte Lösung, die Stadtverwaltung habe den Stadtrat übers Ohr gehauen, sagt SPD-Verkehrsexperte Andreas Pöttgen. Und der Grüne Verkehrsexperte Lino Hammer geht davon aus, dass nun neben der Mülheimer Brücke eine neue Brücke für den Radverkehr gebaut werden müsse.

Stand: 05.09.2018, 11:44

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