Fast 40 Anzeigen nach Eifel-Verkehrskontrollen

Ein Motorrad, auf dem zwei Personen sitzen, fährt durch die Kurve einer Straße in der Eifel.

Fast 40 Anzeigen nach Eifel-Verkehrskontrollen

  • 120 Verwarnungsgelder nach Kontrollen fällig
  • Motorradfahrer fuhr 160 km/h in 70-Zone
  • Polizei setzt auch auf Dialog

Bis in den Montagabend (10.07.2018) hinein hat die Polizei Motorrad- und Autofahrer in der Eifel kontrolliert. Mit der Aktion ging sie gegen Lärm und Raserei auf den Straßen vor. Dabei wurden mehr als 120 Verwarnungsgelder fällig und 38 Anzeigen geschrieben.

Manipulierte Auspuffanlagen

In Simmerath stoppte die Polizei einen Motorradfahrer, der mehr als 160 statt der erlaubten 70 km/h fuhr. Er muss mit 600 Euro Bußgeld, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen, so die Polizei. Bußgelder gab es auch für Biker, die mit manipulierter Auspuffanlage unterwegs waren. Aber auch Autofahrer waren zu schnell, nicht angeschnallt oder überholten im Überholverbot.

Polizei sucht das Gespräch

Neben den Kontrollen will die Polizei künftig auch präventiv arbeiten und das Gespräch mit Motorradfahrern suchen - mit der sogenannten Poli-Tour. Das ist eine geführte Motorradtour, bei der die Polizei mitfährt, die Teilnehmer auf Gefahren hinweist und praktische Trainings macht.

"Andere Kreispolizeibehörden haben da schon gute Erfahrungen mit gemacht", sagt der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach. Letztlich gehe es darum, Verständnis auf beiden Seiten zu wecken und zu einem verantwortungsvolleren Fahren beizutragen.

Weitere Kontrollen geplant

Die Tour mit der Polizei findet am 8. September 2018 statt. Außerdem soll es in diesem Jahr weitere groß angelegte Kontrollen der Polizei geben, um Motorradlärm und Raserei weiter zu bekämpfen.

Stand: 10.07.2018, 12:12