Kompromiss im Streit um Monheimer Eisbahn gefunden

Kinder auf der Eisbahn in Monheim

Kompromiss im Streit um Monheimer Eisbahn gefunden

Die Stadt Monheim und der Kreis Mettmann haben sich im Streit um die Eisbahn geeinigt. Der Kreis hatte den Betrieb der Eisbahn außerhalb des Schulsports verboten.

Ab sofort dürfen nur noch Mitglieder eines Haushaltes oder zwei Personen aus verschiedenen Haushalten zusammen auf die Bahn vor dem Monheimer Rathaus. Darauf haben sich die Stadt Monheim und der Kreis Mettmann am Freitag geeinigt.

Der Kreis hatte den Betrieb der Eisbahn mit Verweis auf die Corona-Schutzverordnung verboten – außer für den Schulsport. Die Stadt hatte die Verordnung anders ausgelegt. Bürgermeister Daniel Zimmermann ist der Meinung, dass von der Eisbahn in Monheim keine Infektionsgefahr ausgehe. Die Stadt war deshalb vor das Verwaltungsgericht gezogen.

Öffnungszeiten sollen ausgeweitet werden

Für Zimmermann ist der nun gefundene Kompromiss jedoch ein akzeptabler Weg. Wenn dieser auch von der Bezirksregierung und dem Land getragen wird, werde die Stadt ihre Klage zurückziehen, so der Monheimer Bürgermeister.

Damit trotzdem möglichst viele Kinder die Eisbahn in Monheim nutzen können, hat die Stadt die Öffnungszeiten ausgeweitet. Die Bahn hat nun täglich bis 20 Uhr geöffnet. Die Eisfläche steht den Kindern bzw. einzelnen Haushalten jeweils für 20 Minuten zur Verfügung.

Angebot wurde bereits gut angenommen

Am vergangenen Wochenende hatten laut Stadt fast 400 Kinder die ersten Runden über die Eislaufbahn gedreht. Maximal 20 Kinder unter 14 Jahren durften die Bahn gleichzeitig nutzen.

Die Bahn soll bis zum 3. Januar 2021 geöffnet sein.

Stand: 04.12.2020, 17:56