Versuchter Mord: Zwölf Jahre Haft für Angeklagten

Gerichtsgebäude in Mönchengladbach

Versuchter Mord: Zwölf Jahre Haft für Angeklagten

  • In Jüchen auf Frau eingestochen
  • Richter sah Mordabsicht
  • Wut über Trennung

Das Landgericht Mönchengladbach hat den Mann, der in Jüchen mehrfach auf seine Frau eingestochen hat, am Freitag (26.07.2019) wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Der Mann hatte Ende Oktober in Jüchen auf offener Straße auf seine Frau eingestochen und sie dann schwer verletzt liegengelassen.

Streit um gemeinsame Kinder

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 36-Jährige seine Frau aus Wut über die Trennung und wegen des Streits um die gemeinsamen Kinder heimtückisch ermorden wollte. Er selbst hatte ausgesagt, seine Frau zufällig auf der Straße getroffen zu haben und im Streit die Kontrolle verloren zu haben.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Nach Angaben des Verteidigers will der Angeklagte in die Revision gehen.

Stand: 26.07.2019, 16:39