Mönchengladbacher Rechtsextremist Roeseler zu Geldstrafe verurteilt

 Dominik Roeseler spricht vor einer großen Ansammlung von Menschen

Mönchengladbacher Rechtsextremist Roeseler zu Geldstrafe verurteilt

Wegen einer unerlaubten Demonstration stand der Rechtsextremist und ehemalige Ratsherr Dominik Roeseler am Montag wieder vor Gericht. Er wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

Laut Anklage hatte der Ex-Ratsherr im Mai 2020 auf der Facebook-Seite des rechtspopulistischen Vereins „Mönchengladbach steht auf e.V.“ zu einem vorgeblichen Stadtspaziergang mit Fahnen aufgerufen.

Obwohl die Polizei die Veranstaltung untersagte, lief Roeseler mit Fahnen durch Mönchengladbach. Deswegen wurde er am Montag zu einer Geldstrafe wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht verurteilt. Der vorbestrafte Roeseler muss 2550 Euro bezahlen - eine vergleichsweise hohe Summe.

Roeseler bereits im Januar verurteilt

Schon Anfang des Jahres war Roeseler vom Amtsgericht wegen Anstiftung zur Beleidigung zu einer viermonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er hatte zwei Komplizen angestiftet, vor einer Demo einen Schweinekopf vor einer Moschee in Mönchengladbach abzulegen.

Dominik Roeseler vor Gericht in Mönchengladbach

Der Verfassungsschutz stuft Roeseler als Strippenzieher der rechtsextremen Szene ein.

Stand: 26.07.2021, 15:53