Noch viel Arbeit nach Großbrand in Gladbach

Eingestürzte Mauern und Teile des Metalldachs prägen das Bild.

Noch viel Arbeit nach Großbrand in Gladbach

  • Aufräumarbeiten dauern noch Wochen
  • Bisher keine Schadstoffe gemessen
  • Brandursache immer noch unklar

Nach dem Großbrand in einem Gewerbegebiet im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken werden die Aufräumarbeiten wohl noch mehrere Wochen dauern.

Wasserkanonen im Einsatz

Noch bis kommende Woche sind von morgens bis abends Wasserkanonen im Einsatz, die einen dünnen Wassernebel erzeugen, bestätigte das Unternehmen, das für die Erstsanierung zuständig ist, dem WDR am Freitag (21.06.2019). Der Nebel soll verhindern, dass sich möglicherweise Schadstoffe in der Luft verbreiten.

Bisher keine Schadstoffe messen

Die städtischen Abfallbetriebe haben inzwischen zusammen mit der Bezirksregierung und dem Umweltamt damit begonnen, die Trümmer auf belastende Stoffe hin zu untersuchen. Die bisher untersuchten 25 Luftproben wiesen keine erhöhten Schadstoffwerte auf. Für Anwohner bestehe keine Gefahr, betonte ein Stadtsprecher am Mittwoch (19.06.2019).

In den nächsten Tagen werden noch Proben von den Trümmern der abgebrannten Fläche genommen, um zu prüfen, ob darin belastende Stoffe wie Asbest enthalten sind. Erst dann könne entschieden werden, wann und wie die Brandreste fachgerecht abtransportiert und entsorgt werden.

Brandursache nicht mehr feststellbar

Für die Polizei ist der Fall abgeschlossen. Durch die Feuerschäden und nötig gewordene Abbrucharbeiten beim Löschen sei keine Brandursache mehr feststellbar.

Schaden in Millionenhöhe

Am Mittwoch vor einer Woche (12.06.2019) war auf dem Gewerbegebiet ein Komplex mit vier Betrieben bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Der entstandene Schaden beläuft sich laut einem Mönchengladbacher Polizeisprecher auf eine "noch nicht zu beziffernde Milionenhöhe".

Das Ausmaß der Zerstörung

Vor neun Tagen (12.06.2019) war in Mönchengladbach ein Gewerbekomplex mit mehr als zehn Betrieben niedergebrannt.

Der große Komplex mit vier Betrieben brannte bis auf die Grundmauern nieder. Kunststofffenster der umliegenden Häuser schmolzen. Auch geparkte Fahrzeuge gerieten in Brand.

Die Löscharbeiten dauerten zwei Tage. Mehr als 50 Einsatzkräfte suchten mit einem Bagger nach weiteren Glutnestern.

Wegen der anhaltenden Rauchentwicklung waren Anwohner aufgefordert worden, Türen und Fenster zu schließen.

Die Flammen waren in diesem Gebäude ausgebrochen. 

Zeitweise war die Feuerwehr mit bis zu 140 Kräften vor Ort.

Die Lagerhalle war bei dem Brand eingestürzt.

Die Brandursache kann die Polizei wegen der großen Schäden nicht mehr ermitteln.

Stand: 21.06.2019, 15:47

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