Fliegerbombe in Mönchengladbach entschärft

Fliegerbombe in Mönchengladbach entschärft

  • Bombenentschärfung in Mönchengladbach erfolgreich
  • Tausende Menschen mussten Bereich verlassen
  • Hauptbahnhof war ab 18 Uhr gesperrt

In der Innenstadt von Mönchengladbach ist am Montagabend (10.12.2018) eine Fliegerbombe erfolgreich entschärft worden. Das teilte die Stadtverwaltung auf Twitter mit. Die Sperrungen sollten schrittweise aufgehoben werden.

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Zuvor war das Mönchengladbacher Stadtzentrum geräumt worden. Insgesamt 12.500 Menschen waren betroffen, wie ein Stadtsprecher sagte. Da der Termin seit Tagen bekannt war, hätten aber offensichtlich viele Anwohner die Innenstadt gemieden.

Seit 15 Uhr war der Bereich um die Fundstelle an der Steinmetzstraße evakuiert worden. Straßen waren gesperrt, im Hauptbahnhof hielten keine Züge mehr.

Stadt richtet Anlaufstellen ein

Die Stadt hatte zwei Evakuierungszentren eingerichtet: im Mathematischen Naturwissenschaftlichen Gymnasium (Rheydter Straße) und im Schulzentrum Neuwerk (Nespeler Straße).

Mönchengladbach: Menschen, die wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe ihre Wohnungen verlassen mussten, kommen im Evakuierungszentrum im Schulzentrum Neurat an.

Eine der Anlaufstellen in Mönchengladbach

An der Heinrich-Sturm-Straße, am Sonnenhausplatz (Ecke Stepgesstraße) und an der Bismarckstraße (Ecke Regentenstraße) waren Sammelpunkte eingerichtet, von denen aus Shuttlebusse zu den Evakuierungszentren und nach der Bombenentschärfung auch wieder zurück fuhren.

Für Rückfragen von Anliegern hat die Stadtverwaltung eine Hotline eingerichtet. Sie ist erreichbar unter der Rufnummer 02161/25 54 321. Genaue Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Stadt.

Stand: 10.12.2018, 20:47