Neue Altholz-Verwertung in Köln spart Kohlendioxid

Holzstück, das als Sockel dient

Neue Altholz-Verwertung in Köln spart Kohlendioxid

  • 120.000 Tonnen Holz werden wiederverwertet
  • Hackschnitzel werden zu Spanplatten
  • Brennstoff für Biomassekraftwerke

Im Stadtteil Niehl geht am Freitag (14.06.2019) eine der modernsten Anlagen zur Verwertung von Altholz in Betrieb. Sie kann im Jahr etwa 120.000 Tonnen Holz verarbeiten. Die Anlage auf dem AVG-Gelände in Niehl sortiert, siebt und zerkleinert Altholz jeder Art.

Eisenteile wie Nägel oder andere Störstoffe werden vorher aussortiert. Die Transportbänder sind eingehaust, um die Staubbelastung auf ein Minimum zu reduzieren.

Spanplatten und Brennstoff

Die neue Altholzanlage in Köln-Niehl geht bald in Betrieb

Die neue Altholzanlage in Köln-Niehl geht in Betrieb

Die Hackschnitzel aus unbehandeltem Altholz werden für die Herstellung von Spanplatten verwendet. Der Teil aus behandelten Althölzern und Möbeln wird zu einem Kohlendioxid neutralen Brennstoff für Biomassekraftwerke in der Region verarbeitet.

Nach Angaben des Unternehmens wurden im vergangenen Jahr auf diese Weise 50.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Die AVG ist nach eigenen Angaben der größte Altholzaufbereiter in der Region.

Stand: 14.06.2019, 14:40