Kreis Wesel testet Impf-Mobil in Alpen

Im Impf-Mobil bekommen Impfkandidaten den Impfstoff gespritzt.

Kreis Wesel testet Impf-Mobil in Alpen

Von Andreas Palik und Jessika Westen

Um kommende Woche schneller Lehrer, Polizisten und Kita-Personal gegen Corona impen zu können, hat der Kreis Wesel am Freitag eine mobile Impfeinheit getestet.

Statt zum Impfzentrum nach Wesel fahren zu müssen, sollen ab Montag die Impfkandidaten den Corona-Schutz vor Ort in einem Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes bekommen. Das Fahrzeug soll dann gezielt zu Einrichtungen wie Kitas oder Schulen fahren. Das sorge für einen schnelleren Ablauf, sagte eine Sprecherin.

Im Impf-Mobil wird der Impfstoff gespritzt.

In dem Impf-Mobil in Alpen wird der Impfstoff von Astrazeneca gespritzt.

Pro Stunde könnten 40 bis 50 Menschen geimpft werden. Damit kommende Woche alles reibungslos funktioniert, wurde der Ablauf in der mobilen Impfeinheit am Freitag in Alpen getestet. Dazu wurde rund 130 Beschäftigten aus Kitas der Impfstoff Astrazeneca verabreicht.

Der Kreis hatte den Ort des Impf-Mobils bis zum Freitagabend geheimgehalten, um einen möglichen Ansturm von Impfwilligen zu vermeiden.

Neuer Impfplan der Landesregierung

Mit der mobilen Impfeinheit will der Kreis den weiteren Impfplan der Landesregierung umsetzen, der zu Beginn der Woche vorgestellt wurde. Demnach soll ab kommendem Montag, 8. März, Lehrern, Polizisten und Kita-Beschäftigten sowie Mitarbeitern und Beschäftigten von Werkstätten für Behinderte ein Impfangebot gemacht werden. Das Land rechnet in dieser Gruppe mit mehr als 750.000 Impfkandidaten.

Stand: 05.03.2021, 18:20