Misereor-Chef lobt Fridays for Future

Plakat mit der Aufschrift "Fastenaktion 2019. Mach was draus: Sei Zukunft!" vor dem Kölner Dom

Misereor-Chef lobt Fridays for Future

  • Misereor hat 2018 mehr Geld in Hilfsprojekte gesteckt
  • Misereor-Chef plädiert für Wende in Umweltpolitik
  • Lob für Schülerdemos

Knapp 18 Millionen Euro mehr als im Vorjahr konnte Misereor 2018 in weltweite Hilfsprojekte stecken. Das gab die katholische Hilfsorganisation am Donnerstag (18.07.2019) auf ihrer Jahrespressekonferenz in Köln bekannt.

"Spürbare Wende in Energie- und Umweltpolitik"

Pirmin Spiegel, der Hauptgeschäftsfüher und Vorstandsvorsitzende des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor

Misereor-Chef Pirmin Spiegel

Misereor forderte außerdem die Bundesregierung auf, ihre UN-Nachhaltigkeitsziele schneller zu erreichen. Dafür sei eine spürbare Wende in der Energie- und Umweltpolitik notwendig. Besonders in südlichen Regionen seien die Folgen des Klimawandels bereits heute weit stärker zur spüren als in Deutschland. Misereor hatte daher nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr vor allem Projekte im Amazonas-Gebiet unterstützt.

Auf der Pressekonferenz lobte Misereor-Chef Pirmin Spiegel besonders das Engagement der Fridays-for-Future-Bewegung. Ihr Engagement sei sehr ermutigend und notwendig, um die Tragweite und die Konsequenzen der globalen Erderwärmung aufzuzeigen.

Stand: 18.07.2019, 16:32