Digitale Kontaktverfolgung im Rhein-Sieg-Kreis

von links: Gesundheitsminister Laumann, Wirtschaftsminister Pinkwart, Kreisdirektorin Svenja Udelhoven, Pressesprecherin Rita Lorenz

Digitale Kontaktverfolgung im Rhein-Sieg-Kreis

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart haben sich im Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises angeschaut, wie dort die digitale Kontaktnachverfolgung bei Coronafällen funktioniert.

Der Rhein-Sieg-Kreis gehört zu den Modellkommunen in NRW, die das spezielle Computer-Programm Sormas dafür einsetzen.

Mitarbeiter und mehr als 30 Soldaten der Bundeswehr geben hier im Siegburger Gesundheitsamt Testergebnisse und die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten in das neue Programm Sormas ein. Wer in Quarantäne muss, bekommt dann automatisch die Anordnung per Post.

Minister wollen Software flächendeckend nutzen

NRW-Minister Pinkwart und Laumann wollen, dass bald alle Gesundheitsämter diese Software nutzen. Denn damit geht die Arbeit scheller, sie benötigt weniger Personal und der Datenschutz, betonen sie, sei auch gewährleistet. 

Zurzeit nutzen sieben Gesundheitämter in Nordrhein-Westfalen das Programm Sormas. Hier in Siegburg will die Kreisverwaltung bei der Weiterentwicklung helfen.

Ist die Corona-Krise der Turbo für den digitalen Wandel? Presseclub 29.11.2020 57:08 Min. UT Verfügbar bis 29.11.2021 Das Erste

Stand: 05.01.2021, 14:17

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