Prozess um Messerattacke in Troisdorf

Dem Angeklagten werden Körperverletzung und versuchter Totschlag vorgeworfen.

Prozess um Messerattacke in Troisdorf

  • Prozessauftakt um Messerangriff
  • Anklage wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung
  • Drogen haben wohl eine Rolle gespielt

Vor dem Bonner Landgericht dreht es sich seit Montagmorgen (11.02.2019, 09.00 Uhr) um eine Messerattacke in der Troisdorfer Innenstadt.

Dort soll der Angeklagte im Sommer 2018 gleich mehrere Menschen verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus Königswinter versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor.

Angeklagter verübte den Angriff in aller Öffentlichkeit

Der damals 23-jährige Friseur hatte zunächst in seiner alten Arbeitsstätte randaliert. Dort war ihm Monate zuvor wegen seines Drogenkonsums gekündigt worden. Anschließend, so die Anklage, zog es den Mann zu einem Imbiss. Vor dem Lokal soll er den Vater seines Ex-Chefs angegriffen und ihm in den Hals gestochen haben.

Schwer verletzt flüchtete der 62-Jährige in einen Kiosk. Dort soll der Angreifer abermals auf ihn eingestochen haben. Mehrere Zeugen stürmten in den Kiosk, und stoppten den Angreifer. Drei von ihnen erlitten dabei ebenfalls Stichverletzungen. Ein Urteil wird schon in zwei Wochen erwartet.

Stand: 11.02.2019, 09:29