Erneut Masern im Oberbergischen Kreis

Erneut Masern im Oberbergischen Kreis

  • Zwei erwachsene junge Männer erkrankt
  • Bereits im Januar waren sechs Kinder betroffen
  • Maserfälle in der Region hängen zusammen

Im Oberbergischen Kreis sind erneut zwei Masernerkrankungen aufgetreten. Nach Angaben des Gesundheitsamtes des Oberbergischen Kreises sind dieses Mal allerdings zwei Erwachsene betroffen.

Diese könnten den Virus weiterverbreitet haben, so das Gesundheitsamt. Die Masern könnten sich nun wie "beim Schneeballeffekt" ausbreiten.

Schon zum zweiten Fall Masern in diesem Jahr

Das Bild zeigt einen Impfung und Impfpass.

Der Impfpass ist wichtig

Schon Mitte Januar waren in Waldbröl sechs Kinder an Masern erkrankt. Nach Angaben des Kreises hängen diese Fälle mit den neuen Fällen zusammen. Sie seien auf eine Gemeinschaftsveranstaltung in einem Nachbarkreis zurückzuführen.

Impfpasskontrolle nach Maserfällen in der Schule

In Waldbröl waren Mitte Januar sechs Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 16 Jahren an Masern erkrankt. Weil drei der Jugendlichen in der ansteckungsgefährdeten Zeit in der Schule waren, hatte das Gesundheitsamt die Impfpässe der Schüler und Lehrer kontrolliert. Betroffen waren das Hollenberg Gymnasium und die Städtische Realschule in Waldbröl.

Impfschutz kontrollieren

Das Gesundheitsamt ruft die Bürger des Oberbergischen Kreises dazu auf, den eigenen Impfschutz zu kontrollieren.

Normalerweise wird bereits im Rahmen der Vorsorge im Säuglings- und Kleinkindalter gegen Masern geimpft. Die Symptome der hoch ansteckenden Infektionskrankheit sind hohes Fieber, Husten und Schnupfen. Später zeigt sich ein Ausschlag, der im Gesicht beginnt.

Stand: 06.02.2019, 18:11