Mahnwache in Erinnerung an Immerather Dom

Plakate vor einer Kirchenwand, auf denen Glaube, Sitte, Heimat steht

Mahnwache in Erinnerung an Immerather Dom

  • Erinnerung an Zerstörung des Immerather Doms
  • Protest gegen Abriss weiterer Kirchen und Dörfer
  • Sternenmarsch im März geplant

Mit einer Mahnwache haben etwa 50 Braunkohlegegner am Sonntag (06.01.2019) in Erkelenz an den Abriss des Immerather Doms erinnert. Die 130 Jahre alte Kirche mit ihrer imposanten Doppelturmspitze musste vor einem Jahr dem Tagebau Garzweiler II weichen.

Appell an Katholische Kirche

Es sei ein schlimmer Tag gewesen, als der Dom fiel, erzählten zahlreiche Teilnehmer der Mahnwache. Auf großen Fotowänden waren Bilder vom Abriss der Kirche zu sehen. Außerdem wurde ein Trauerkranz niedergelegt. Über Lautsprecher war das Vollgeläut des Immerather Doms zu hören.

Teilnehmer der Mahnwache wiederholten ihre Forderung an die Katholische Kirche, kein Kirchenland mehr zu verkaufen für den Braunkohleabbau. Alle Dörfer müssten bleiben, keine Kirche dürfe mehr zerstört werden, sagte eine Teilnehmerin.

Als nächste große Protestaktion ist am 23. März ein Sternenmarsch rund um den Tagebau Garzweiler II geplant. Ziel wird Keyenberg sein. Der Ort soll als nächstes dem Tagebau weichen.

Stand: 06.01.2019, 15:12