Raubkunst: Dürener Museum kauft Bild von rechtmäßigen Erben neu an

Fassade des Leopold-Hoesch-Museums Düren

Raubkunst: Dürener Museum kauft Bild von rechtmäßigen Erben neu an

  • Dürener Museum gibt Raubkunst zurück
  • Jüdische Erben wiederum verkaufen Bild zurück an Museum
  • Vorfahren waren in der Nazizeit enteignet worden

Das Gemälde mit dem Titel "Ostsee" des Malers Karl Schmidt-Rottluff war 1952 von der Stadt Düren gekauft worden. Vor anderthalb Jahren ergaben Nachforschungen, dass es sich um Raubkunst handelte. Das Bild wurde daraufhin den Erben des rechtmäßigen Besitzers zurückgegeben, die es jetzt zurück ans Museum verkauften.

Nachfahre posiert vor dem bunten Bild "Ostsee" im Leopold-Hoesch-Museum

Jörg Benario, Nachfahre der Bildbesitzer, im Leopold-Hoesch-Museum

Herzstück der expressionistischen Sammlung

Das Leopold-Hoesch-Museum zeigte sich am Montag (17.12.2018) darüber erleichtert, denn so kann das Haus eines der Herzstücke seiner expressionistischen Sammlung behalten.

Es ist nicht das einzige Stück Raubkunst, das in dem Museum gefunden wurde. Zurzeit verhandelt die Stadt mit den rechtmäßigen Besitzern eines zweiten Gemäldes. Auch das würde das Leopold-Hoesch-Museum gern weiterhin in seinem Besitz führen.

Raubkunst in Dürener Museum

00:30 Min. Verfügbar bis 17.12.2019

Stand: 17.12.2018, 16:58